Lecker Essen für alltägliche Tage

Letztens habe ich mich durch den Blog geklickt, auf der Suche nach kleinen Ungereimtheiten und Fehlern, nach Dingen, die man verbessern kann – ihr kennt das bestimmt.

Dabei musste ich feststellen, dass ich unter der Kategorie Alltägliche Rezeptebox bei den Rezepten zwar etwas steht, ich es auch schon mehrmals gekocht habe, Photos vorhanden sind, aber einen Blogeintrag gibt es zu dieser Kategorie noch nicht.

Was für eine Schande, denn gerade diese Kategorie liegt mir schwer am Herzen, denn hier sollen sich irgendwann mal viele Rezepte finden, die schnell und einfach und für die alltägliche Küche geeignet sind.

Bisher findet sich da aber null, nada, gähnende Leere.

Das wird hier und jetzt sofort geändert, mit einem Rezept, das Mr. Hubster entdeckt hat und das regelmäßig bei uns auf dem Tisch landet. Man kann dabei nichts falsch machen, es ist wirklich easy-peasy.

Für zwei Personen braucht ihr zunächst einmal ein Schweinefilet und 50ml Sojasauce.
Das Schweinefilet mit Küchenpapier abtupfen und in eine flüssigkeitsdichte Plastikdose geben. Da das Fleisch im Kühlschrank mariniert  und ab und an mal umgedreht wird, ist die Dose äußerst praktisch. Leichtes hin und her drehen, ohne das etwas ausläuft.

Schweinefilet in Plastikbox

Schweinefilet in der Plastikdose

Um das Fleisch zu marinieren benutzen wir immer die KIKKOMAN-Sojasauce, aber eigentlich ist es völlig egal, welche ihr benutzt. Ich mag diese am liebsten.

Die beste Sojasauce wo gibt - meiner Ansicht nach!

Die beste Sojasauce wo gibt – meiner Ansicht nach!

Einfach über das Schweinefilet gießen, die Dose gut verschließen und dann für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Immer mal wieder umdrehen, damit das Fleisch auch von allen Seiten gut mariniert ist.

Das Schweinefleisch zum Marinieren im Kühlschrank fertig.

Das Schweinefleisch zum Marinieren im Kühlschrank fertig.

Umgedrehtes Schweinefleisch, direkt aus dem Kühlschrank - fertig zur Verarbeitung!

Umgedrehtes Schweinefleisch, direkt aus dem Kühlschrank – fertig zur Verarbeitung!

 Das Schweinefleisch aus der Dose nehmen, mit Küchenkrepp abtupfen und dann mit Pfeffer und edelsüßem Paprika würzen.

Das Schweinefilet wird würzig gemacht.

Das Schweinefilet wird würzig gemacht.

Den Backofen auf 200° erhitzen, die Butter in einem Topf zerlassen. Das Schweinefilet in eine ofenfeste Form umbetten und mit der zerlassenen Butter bestreichen.

Das gewürzte Filet mit Butter bestreichen.

Das gewürzte Filet mit Butter bestreichen.

Dann ist das Schweinefilet fertig für den Backofen. Das Fleisch muss 25 Minuten im Ofen garen. Hier ein vorher und ein nachher Bild des Filet.

Vorher

Vorher

Nachher

Nachher

Für die letzten 2 Minuten stelle ich immer einen Teller mit in den Ofen, damit er warm wird. Wenn ihr das Fleisch aus dem Ofen nehmt, auf den Teller legen und mit einer Metallschüssel bedecken, damit das Fleisch warm gehalten wird, während ihr die Sauce zubereitet.

Sieht seltsam aus, aber hält super warm.

Sieht seltsam aus, aber hält super warm.

Für die Sauce, mit der Brühe den Bratensatz vom Boden und den Rändern der ofenfesten Form lösen. Dann die Flüssigkeit in einen kleinen Topf geben.

Mit der Brühe den Bratensatz lösen.

Mit der Brühe den Bratensatz lösen.

Für die Bindung der Sauce, das Weizenmehl mit dem kalten Wasser verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.

Brühe mit der Mehlmischung verrührt.

Brühe mit der Mehlmischung verrührt.

Die Mehlmischung, zur Bindung, muss gut verrührt werden, damit sie nicht in der Sauce klumpt. Wenn die Brühe kocht, die Mehlmischung unterrühren und die Sahne hinzugeben.

Die Sahne hinzu.

Die Sahne hinzu.

Dann die Sauce mit der restlichen Sojasauce vom Marinieren abschmecken, wie auch mit Pfeffer und Salz – obwohl ihr bei der Sojasauce nicht viel Salz brauchen werdet.

Mit der Sojasauce abschmecken.

Mit der Sojasauce abschmecken.

Die Sauce einige Minuten andicken lassen. Das Fleisch aufschneiden, mit der Sauce garnieren. Dazu passen Nudeln und Reis, mit Kartoffeln habe ich es noch nie versucht, aber das kann ich mir auch gut vorstellen – vor allem die Kartoffeln und die Sauce.

Jetzt nur noch schmecken lassen!

Würziges Schweinefilet

für 2 Personen

by Dr. Oetker – Kochen so geht das!

Würziges Schweinefilet mit Reisnudeln.

Würziges Schweinefilet mit Reisnudeln.

Zutaten:

  • 1 Schweinefilet (ca. 350g)
  • 50ml Sojasauce
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • 10g Butter
  • 125ml Fleischbrühe
  • 1 gestrichener EL Weizenmehl
  • 1 1/2 EL kaltes Wasser
  • 2 EL Schlagsahne

Zubereitung:

  1. Das Schweinefilet unter fließedem kalten Wasser abspülen und trockentupfen. Das Filet enthäuten und die Sehnen entfernen.
  2. Das Filet in eine dichte Plastikbox legen und mit der Sojasauce begießen. Die Box verschließen und in den Kühlschrank stellen. Alle 10 Minuten die Box umdrehen, insgesamt 3 mal, sodass das Filet von allen Seiten mariniert wird.
  3. Den Backofen auf 200° vorheizen. Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen.
  4. Das Filet aus der Marinade nehmen, mit einem Küchenpapier trockentupfen, mit Pfeffer und Paprika würzen und in eine ofenfeste Form legen. Mit der zerlassenen Butter bestreichen.
  5. Die Form auf ein Rost in den Backofen geben und 25 Minuten lang garen.
  6. Das gare Fleisch auf einen warmen Teller geben und mit einer heiss ausgespülten Schüssel bedecken und ruhen lassen.
  7. Für die Sauce den Bratensatz mit einem Pinsel und der Fleischbrühe vom Boden und Rand der Form lösen.
  8. Das Mehl mit dem Wasser anrühren und unter rühren in die Flüssigkeit geben. Zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten kochen lassen. Die Sahne einrühren, mit Salz, Pfeffer und Sojasauce (von der Marinade) abschmecken und zum Fleisch reichen.
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Wegwerfmentalität – nein danke! DIY-Wattepads

Endlich endlich endlich!

Feiertage, ein freies Wochenende!

In letzter Zeit, habe ich den Eindruck, dass die Zeit einfach verrinnt, die Tage an mir vorbei sausen und mir die Zeit für die schönen Dinge des Lebens einfach davonfliegt.

Mein letzter Blogeintrag ist von Anfang Februar, jetzt ist Mitte April. Das ist definitiv ein viel zu großer Abstand. Das wird sich in nächster Zeit wieder ändern.

Heute habe ich aber ein tolles kleines Projekt für euch. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit dem Konzept der Nachhaltigkeit und Überlege ständig, wie ich meinen Müll, meinen “Plastikkonsum” und meine Wegwerf-Einweg-Gewohnheiten erfolgreich reduzieren könnte.

Einfach ist das nicht, denn unsere Gesellschaft hat diese Gewohnheiten perfektioniert. Trotzdem versuche ich es in meiner kleinen Welt und als gutes Beispiel voran zu gehen.

Bei meiner Suche nach Projekten – ob nun extra umweltbewusst oder nicht so richtig – stolpere ich immer wieder über tolle kleine Ideen. Letztes Jahr habe ich zu meinem Geburtstag von einer Freundin die englische Ausgabe von Mollie Makes bekommen. Kennt ihr diese Zeitschrift? Die ist einfach toll. Mit so schönen kleinen Projekten, Ideen und Inspirationen. Es gibt sie auch auf Deutsch und ich schaue sowohl gerne in die Zeitschrift, wie auch auf der Homepage vorbei.

Diese wunderbaren waschbaren Wattepads zum selberhäkeln habe ich in der Zeitschrift gefunden.

Ein Eimer voller Wattepads...

Ein Eimer voller Wattepads…

Was ihr braucht sind zwei Knäuel Baumwolle (50g pro 130 Meter), eine 4mm Häkelnadel und eine Wollnadel zum vernähen. Und natürlich auch ein bisschen Zeit, ich habe meistens abends beim Fernsehgucken gehäkelt.

Meine Pads sind leider nicht aus Baumwolle, weil ich im Winter damit angefangen habe und ich im Wollladen meines Vertrauens keine Baumwolle bekommen habe. Wenn ich mich recht erinnere – das Schild habe ich schon vor Ewigkeiten weggeworfen – war es Schurwolle. Welche Wolle es auch immer war, sie ist schön weich, für das Gesicht geeignet und waschbar.

Da ich im Anleitungen schreiben für Häkelsachen furchtbar unnütz bin – ich habe mir das häkeln letztes Jahr über Youtube-Anleitungen beigebracht – habe ich euch heute nur ein paar Bilder mitgebracht und den Link zur Originalanleitung (auf englisch). Vielleicht nutzten die Bilder euch zur Orientierung.

Man beginnt mit einem magischen Ring/ Kreis, in den man dann Puff-Stiche/ Büschelmaschen häkelt.

Der magische Ring (nicht zu erkennen) mit dem ersten Puff-Stich!

Der magische Ring (nicht zu erkennen) mit dem ersten Puff-Stich.

Weiter gehte es mit den Puff-Stichen (ich fand den Namen echt seltsam, aber ob ich Büschelmasche besser finde, weiß ich noch nicht!)

Hier kann man den magischen Ring unter den Puff-Stichen/ Büschelmachen gut erkennen!

Hier kann man den magischen Ring unter den Puff-Stichen/ Büschelmachen gut erkennen!

Insgesamt werden in der ersten Runde acht Puff-Stiche gehäkelt.

Hier kann man gut erkennen, wie die Maschen im Kreis angeordnet sind!

Hier kann man gut erkennen, wie die Maschen im Kreis angeordnet sind!

 Den magischen Ring kann man dann ganz einfach zuziehen, damit man kein Loch in der Mitte hat. Seit ich den magischen Ring kenne ist mein Leben so viel einfacher! Ich liebe den magischen Ring!

Der magische Kreis zugezogen. Sieht fast schon wie ein Wattepad aus, oder?

Der magische Kreis zugezogen. Sieht fast schon wie ein Wattepad aus, oder?

Im Anschluss wird dann eine zweite Reihe Puff-Stiche gehäkelt, damit der Wattepad auch ungefähr die Größe eines handelsüblichen Wattepads hat. Dabei werden jeweils zwei Puff-Stiche in die Luftmasche zwischen den Puff-Stichen der ersten Runde gehäkelt.

Die zweite Reihe ist fertig. Nur noch gut vernähen und dann ist der Wattepad gebrauchsfertig!

Die zweite Reihe ist fertig. Nur noch gut vernähen und dann ist der Wattepad gebrauchsfertig!

Den Ring in der Mitte – wem es auf dem Photo aufgefallen ist – sollte man vor dem vernähen noch einmal gut zuziehen, damit eben kein Loch in der Mitte bleibt. Das wäre beim Abschminken eher unpraktisch!

Mit einer Wollnadel wird das ganze noch vernäht, damit der Wattepad auch ordentlich hält!

Mit einer Wollnadel wird das ganze noch vernäht, damit der Wattepad auch ordentlich hält!

Ich benutze die Wattepads zum Abschminken. Sowohl mein Augen Make-up, wie auch mein (Gesichts-)Make-up lassen sich damit wunderbar entfernen und danach schmeiße ich sie in die Wäsche. Da werden sie dann bei 30 Grad einfach mitgewaschen, getrocknet (an der Wäscheleine) und dann wieder benutzt. Sie können beim Waschen etwas kleiner werden und wenn ihr knallige Farben benutzt (wie ich), werden sie an manchen Stellen etwas heller.

Der Photobeweis.

Der Photobeweis. Farblich ist der Pad auf mein Bad perfekt abgestimmt!

Für meine Schwägerin habe ich aus ihren alten Wollresten eine ganz bunte Schar gehäkelt. Eurer Phantasie sind also farblich keine Grenzen gesetzt! Viel Spaß beim nachhäkeln!

Die bunte Wattepad-Schar meiner Schwägerin!

Die bunte Wattepad-Schar meiner Schwägerin!

Kategorien: DIY, Ideen fürs Zuhause, Umweltfreundlich | Schlagwörter: , , , | 4 Kommentare

Buttrig, locker, saftig, zuckrig, lecker, himmlisch und zimtig!

Es gibt Liebesgeschichten, die beginnen früh und begleiten einen ein Leben lang.

Theatralische Liebesgeschichten mit viel Epos und Schmalz und Schmuntz, die wüten wie ein Sturm.

Kleine, feine Liebesgeschichten, hauchzart, wie ein leichter Wind, der das hohe Gras sanft hin und her bewegt.

Dazwischen gibt es eine unendliche Variation von Liebesgeschichten.

Meine ganz große Liebe – neben Mr. Hubster versteht sich – ist der Zimt. Diese Liebe begann schon früh, sozusagen auf den ersten Biss.

Milchreis mit Zimt und Zucker. Pfannekuchen mit Zimt und Zucker. Hefeklöse mit Zimt und Zucker. Zimtoast. Chai Latte. Kakao mit Zimt. Franzbrötchen. Zimt habe ich immer im Haus, eine kleine Packung überlebt maximal zwei Monate – im Sommer. Im Winter eher nicht!

Meinen ultimativen Zimttraum habe ich aber erst mit 18 in den USA entdeckt. Diese Leckereien sind nicht nur zimtig, sondern auch buttrig und locker und saftig und zuckrig und lecker und einfach nur himmlisch.

Cinnamon Rolls.

Ihr habt richtig gehört. Cinnamon Rolls. Nicht Zimtschnecken, nicht Kanelbullar. Cinnamon Rolls.

Der erste Bissen und ich war für einen kurzen Moment im Zimt-Himmel, bevor der Zuckerschock einsetzte. Denn die Amerikaner ertränken viele ihrer Leckereien unter einer Tonne von Zuckerguss. Seitdem habe ich gesucht und gesucht und gesucht. Ein Rezept das meinen Ansprüchen gerecht wurde habe ich lange nicht gefunden. Durch einen Zufall bin ich dann auf ein Traumrezept gestoßen, das pur einfach phänomenal schmeckt und auch in verschiedenen Variationen einfach himmlisch ist.

Grundlage für diese wunderbare Leckerei ist ein Hefeteig. Wer Angst vor Hefeteig hat, dem sei gesagt: Quatsch. Macht Cinnamon Rolls und ihr werdet sehen, dass man vor Hefeteig definitiv keine Angst haben muss!

Ihr nehmt einen Topf – einen der euch gefällt, oder einen den ihr gerade da habt, das ist euch ganz selbst überlassen – und gebt die Grundzutaten Milch, Rapsöl und Zucker hinzu. Da nachher noch eine Menge Zucker dazu kommt, könnt ihr den Zucker auch gerne reduzieren – mache ich auch ab und zu, wenn mir danach ist!

Grundzutaten für den leckeren Hefeteig!

Grundzutaten für den leckeren Hefeteig!

Dieses Gemisch erhitzt ihr, bis sich der Zucker aufgelöst hat, die Masse sollte nicht kochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Mischung abkühlen lassen bis sie lauwarm ist. Wer nicht warten kann – wie ich – der schüttet um und rührt mit einem Schneebesen bis die Mischung handwarm ist.

Handwarm bedeutet: Wenn ihr einen Finter in die Mischung haltet – natürlich nur die Fingerspitze – dann sollte sie angenehm warm sein, nicht heiß und nicht war, sondern genauso warm wie der Finger. Die Mischung darf auf keinen Fall zu heiß sein, denn dann gehen die Hefebakterien kaputt. Zu kalt ist nicht soooo schlimm.

Milchmischung noch ziemlich heiß - was man natürlich auf dem Photo nicht sehen kann!

Milchmischung noch ziemlich heiß – was man natürlich auf dem Photo nicht sehen kann!

Ich gebe dann immer das Päckchen Hefe über die abgekühlte Mischung während ich die restlichen Zutaten aus dem Schrank puhle – was ja eigentlich nur Mehl ist.

Die Trockenhefe auf der handwarmen Milchmischung.

Die Trockenhefe auf der handwarmen Milchmischung.

Dann gebt ihr das Mehl auf die Hefe und die Milchmischung.

Mehl auf die Milchmischung und heißt es....

Mehl auf die Milchmischung und heißt es….

… rühren, rühren, rühren. Ihr braucht nicht mal eine Küchenmaschiene oder Bertha oder so. Ein einfacher Kochlöffel reicht. Auch wenn sich ‘rühren, rühren, rühren’ nach einer Menge Arbeit anhört, so ist es nicht. Geht rapp zapp!

Mit einem Kochlöffel gerührter Teig! So soll er sein!

Mit einem Kochlöffel gerührter Teig! So soll er sein!

Der Teig klebt jetzt immer noch was, aber das ist in Ordnung, denn nach dem gehen kommt eine weitere Portion dazu. Wenn der Teig also gut durchgerührt ist, ihn mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

Nach einer Stunde – die Zeit lässt sich zu meinem Leidwesen nicht verkürzen – sieht er dann schon schön geschmeidig und fast fertig aus – was er natürlich noch nicht ganz ist.

Sieht er nicht schön geschmeidig aus?

Sieht er nicht schön geschmeidig aus?

Wenn ihr ihn jetzt leicht drückt, dann fühlt er sich nicht mehr klebrig an, aber der Eindruck täuscht. Es kommt noch mal eine Portion Mehl dazu sowie Backpulver, Natron und Salz. Bei dem Mehl müsst ihr schauen, wann der Teig für euch gut zum ausrollen ist. Ich fange mit 60g an und verteile dann noch Mehl auf der Fläche bevor ich den Teig ausrolle.

Für die perfekte Konsistenz des Teiges, mehr Mehl, Backpulver, Natron und Salz!

Für die perfekte Konsistenz des Teiges, mehr Mehl, Backpulver, Natron und Salz!

Jetzt geht es wieder ans rühren. Am einfachsten geht das, wenn ihr die Zutaten mit dem Kochlöffel zunächst unterrührt und wenn das zu schwierig wird, dann rausnehmen und auf der Küchenplatte weiterkneten.

Jetzt ist der Teig bereit fürs Handkneten.

Jetzt ist der Teig bereit fürs Handkneten.

Wenn der Teig homogen ist, rollt ihr ihn zu einem großen Rechteck aus. Es sollte so ca 75x25cm groß sein. Ich habe noch nie nachgemessen, aber ihr merkt, wenn der Teig zu dünn wird bzw. noch zu dick ist.

Wichtig! Die Fläche gut mehlen! Ich habe das einmal vergessen, das war nicht schön, denn der Teig muss ja gleich noch gerollt werden und wenn er dann nur an der Platte klebt ist das ziemlich doof – ich spreche da wirklich aus Erfahrung!

Teig Rechteck - ready for the party.

Teig Rechteck – ready for the party.

So und jetzt geht die Party los. Die Zimt-Party. Special-Guests: Butter und Zucker.

Die Butter in einem Topf oder der Mikrowelle schmelzen, über den Teig geben und mit den Fingern bis an den Rand des Teiges verteilen.

Grundlage meines Zimttraums: Butter

Grundlage meines Zimttraums: Butter

Dann denn Zucker über die Butter streuen. Bei mir kommt der Zucker gleich aus dem Vorratsbehälter – ein Grund dafür, warum auf meinem Teig immer Zuckerhügel sind. Aber auch hier gilt: Egal. Lecker lecker!

Zucker mit Zuckerhügeln.

Zucker mit Zuckerhügeln.

Das beste kommt natürlich zuletzt. Der Zimt. Ich stehe auf viel viel ganz viel Zimt, daher gibt es auf meinen Cinnamon Rolls immer viel viel ganz viel Zimt. Bisher hat sich noch keiner beschwert. Wenn ihr lieber was weniger Zimt habt, dann bittesehr, aber ich muss euch warnen. Sie schmecken dann nicht so lecker wie meine!

Mein Zimtmonster. Je mehr desto besser!

Mein Zimtmonster. Je mehr desto besser!

Damit sind diese Schönheiten fast fertig.

Ihr fangt von der langen Seite an zu rollen, langsam und gleichmäßig. Wenn etwas festklebt, mit einem Messer darunter herfahren, aber vorsichtig! Löcher im Teig sind definitiv nicht erwünscht!

Eine Rolle entsteht - diese hier ist nicht sehr gleichmäßig. Schmeckt aber trotzdem!

Eine Rolle entsteht – diese hier ist nicht sehr gleichmäßig. Schmeckt aber trotzdem!

Am besten ist es, wenn sich beim Rollen ButterZuckerZimt-Seen bilden. Da werden die Rolls besonders lecker!

ButterZuckerZimt-See

ButterZuckerZimt-See

Bis zum Schluss rollen und das Ende mit dem Teig zusammenpitschen. Je nachdem wie viele Seen ihr habt, braucht ihr ein bisschen Geduld. Die Naht nach unten legen und die Rolle in 1,5cm breite Stücke schneiden.

Die Rollen entstehen.

Die Rollen entstehen.

Ein Backblech fetten und die Rollen darauf verteilen. Ihr solltet ungeführ zwei Bleche raus bekommen, je nachdem wie breit ihr die Rollen schneidet. Wenn ich absehen kann, dass ich kein zweites Blech voll bekommen nehme ich eine Springform für den Rest.

Cinnamon Rolls auf dem Backblech vor dem gehen.

Cinnamon Rolls auf dem Backblech vor dem gehen.

Bevor sie in den Ofen kommen, wollen sich diese Schönheiten noch einmal für 20 Minuten entspannen, abgedeckt mit einem Küchenhandtuch. Währenddessen den Backofen auf 180° vorheizen.

Entspannungspause!

Entspannungspause!

Da ich diese Ladung Cinnamon Rolls für ein Familienfest gebacken habe und ich ein wenig unter Zeitdruck geraten bin zum Schluss, gibt es leider kein Photo von den frisch aus dem Ofen gefischten Schneckchen. Aber ich will euch natürlich nicht die fertigen Schönheiten vorenthalten.

Nach dem Fest!

Nach dem Fest!

Jetzt kann ich euch nur noch raten, diese Schönheiten nachzubacken.

Ach ja, bevor ich es vergesse. Ihr könnt natürlich auch einen Zuckerguss zu diesen Schönheiten machen. Da ist eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Happy Baking!

Cinnamon Rolls

by: Ree Drummond – The Pioneer Woman

Cinnamon Rolls fertig

Zimttraum aller Zimtjunkies

Zutaten:

Für den Teig:

  • 500 ml (2Cup) Vollmilch
  • 120ml (1/2Cup) Rapsöl
  • 55-115g (1/4-1/2Cup) Zucker
  • 1 Paket Trockenhefe
  • 500g (4Cup) Mehl + 60-85g (1/2 – 3/4 Cup) Mehl nach dem Gehen
  • 1/2TL (gehäuft) Backpulver
  • 1/2TL (gestrichen) Natron
  • 1/2TL (gehäuft) Salz

Für die Füllung:

  • Jede Menge Butter, mindestens 125g
  • Zucker
  • Zimt nach Belieben

Zubereitung:

  1. Die Milch, das Rapsöl und den Zucker in einem Topf vermischen und erhitzen. Die Mischung sollte nicht kochen, der Zucker sich aber auflösen. Lasst die Mischung abkühlen, bis sie lauwarm/handwarm ist. Dann die Trockenhefe darauf sprenkeln und 1 Minute so ruhen lassen.
  2. Das Mehl hinzufügen und unterrühren. Mit einem Küchentuch abdenken und für 1 Stunden an einen warem Ort stellen.
  3. Dann das Handtuch entfernen und Backpulver, Natron, Salz und das restliche Mehl (g) hinzufügen und gut vermengen.
  4. Ihr könnt den Teig gleich verwenden, oder bis zu drei Tage in einer Rührschüssel im Kühlschrank aufbewahren. Dann müsst ihr ihn nur regelmäßig nach unten drücken, wenn er aus der Schüssel herausquillt.
  5. Die Fläche, auf der ihr den Teig ausrollen wollt, mehlen. Zusätzliches Mehl zur Seite stellen. Den Teig in zwei Teile teilen (wenn ihr genug Platz habt, könnt ihr auch den ganzen Teig nehmen) und zu einem Rechteck ausrollen. Falls er zu klebrig ist, entweder eine Weile in den Kühlschrank stellen, oder einfach noch mehr Mehl hinzufügen. Der Teig sollte sehr dünn ausgerollt werden.
  6. Jetzt Butter schmelzen und reichlich davon über den ausgerollten Teig geben. The more the merrier! Gleichmäßig über den Teig verteilen – am Besten mit den Fingern. Als nächstes zunächst den Zimt gleichmäßig verteilen, im Anschluss dann den Zucker.
  7. Jetzt geht es ans rollen. Beginnend am weitest entfernten Ende des Teigs, den Teig in eure Richtung aufrollen. Am besten ihr benutzt beide Hände und arbeitet langsam. Achtet darauf, dass ihr die Rolle eng haltet. Wenn die Füllung rausläuft, ist nicht so schlimm. Das ist ein Zeichen, dass eure Schnecklis umso besser werden!
  8. Wenn ihr am Ende angekommen seid, kneift das Ende mit der Rolle zusammen. Legt die Rolle so hin, dass die ‘Naht’ nach unten zeigt.
  9. Jetzt mit einem scharfen Messer 2 Zentimeter breite Stücke aus der Rolle schneiden. Ihr werdet ca. Schnecklis aus einer Rolle bekommen. Die Schnecklis auf ein Backblech geben, oder in eine Springform oder war auch immer ihr zur Verfügung habt. Nicht zu eng zusammen legen.
  10. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  11. Die Bleche mit Küchentüchern abdecken und noch einmal 20 Minuten gehen lassen.
  12. Dann für 15-20 Minuten (gut im Auge behalten) im Backofen backen. Sie sollten goldbraun sein.
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Frohes Neues Jahr!

Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet, habt das alte zelebriert und dieses frische neue Jahr ordentlich begrüßt.

Ich habe das mit Sicherheit getan und wenn ihr das hier lest, dann liege ich entweder noch im Bett oder habe es schon auf die Couche geschafft, wo ich nun ganz langsam das neue Jahr begrüße. Meditativ sozusagen. Nichts überstürzen. Wie es sein sollte.

Ich habe vor einiger Zeit – um genau zu sein, vor genau einem Jahr – ein schönes DIY entdeckt, das ich heute unbedingt mit euch teilen will.

Ich liebe es mein ganzes Jahr zu dokumentieren, bin aber zu faul ein Tagebuch oder etwas ähnliches zu führen, mich jeden Abend noch mal eine halbe Stunde hinzusetzten und den Tag zu reflektieren. Habe ich versucht – und bin grandios gescheitert.

Also habe ich nach einem Weg gesucht, wie man kurz und knapp über mehrere Jahre hinweg jeden einzelnen Tag festhalten kann und habe mich bei Pinterest inspirieren lassen – wo auch sonst gefunden.

Da wir heute ein neues Jahr begrüßen dürfen, wollte ich dieses kleine Projekt mit euch teilen.

Ihr braucht nicht viel.

Einen Obstkarton – meiner stammt aus dem Sommer von Erdbeeren – Mod Podge, Papier dazu, Karteikarten, ein Schneide-Lineal und Scrapbooking Papier für die Unteiler.

Zunächst zerteilt ihr die Karteikarten (Größe DinA5) in zwei Hälften. Am Besten funktioniert das mit einem Schneide-Lineal. Ihr braucht insgesamt 366 Kartenhälften.

Nicht sehr schön, aber sehr praktisch so ein Schneide-Lineal.

Nicht sehr schön, aber sehr praktisch so ein Schneide-Lineal.

Ihr könnt sie entweder gleich beschriften oder das nach und nach machen, je nachdem wieviel Zeit und Geduld ihr habt. Ihr seht meinen 1. Januar des vergangenen Jahres. Hach, Doctors Diary 3. Staffel und der Mädelsabend. Da komme ich gleich wieder ins schwärmen.

Der Stapel mit den ersten Karteikarten - ein halbes Jahr!

Der Stapel mit den ersten Karteikarten – ein halbes Jahr!

Für diesen riesigen Stapel an Karteikarten braucht ihr natürlich jetzt auch einen schönen Aufbewahrungsort. Im Sommer, in der Erdbeerzeit, bin ich dann auf diesen Karton gestoßen, der sich perfekt eignete. Die Karteikarten passen rein und schöner machen, war nicht so schwer.
Falls ihr so einen Karton sucht, ich habe ihn bei einem der Erdbeerstände gefunden, die aussehen wie Erdbeeren und in der Erdbeerzeit überall rumstehen, selbst bei uns an der Uni.
Jetzt habe ich Lust auf Erdbeeren. Manno!

Leckere Erdbeeren - eine schöne Sommererinnerung.

Leckere Erdbeeren – eine schöne Sommererinnerung.

Mit Mod Podge und pasendem Papier lässt sich daraus ein ansehnlicher, schöner Aufbewahrungskarton zaubern. Ich habe mich für grün und gelb entschieden, denn gelb ist so fröhlich und in unserem Wohnzimmer ist es an vielen Stellen grün, sodass es gut da rein passt. Aber jede Farbe, jedes Muster ist möglich und vorstellbar, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Von innen fröhlich gelb!

Von innen fröhlich gelb!

Während meiner Arbeit bin ich dann auf ein kleines Problem gestoßen, dass sich aber schnell und einfach beheben ließ. Das Papier ist viel zu dünn, um starke Farben zu überkleben. Die Lösung? Ihr klebt mindesten zwei Schichten außen an, damit man die Schrift oder Bilder nicht mehr sieht und die Farbe gleichmäßig ist.

Ist die Farbe zu stark oder das Papier zu dünn?

Ist die Farbe zu stark oder das Papier zu dünn?

Das ganze müsst ihr dann nur noch trockenen lassen und schon könnt ihr eure Karteikarten mit den Tagen des Jahres hineinstellen. Es fehlt nur noch eine Unterteilung der Monate. Ihr könnt alte Postkarten nehmen, die ihr irgendwo aufbewahrt habt und falls sie nicht passen könnt ihr sie einfach zuschneiden. Oder ihr bastelt euch wie ich aus Schnipseln oder Fotokarton eigene Unterteiler. Ich habe noch nicht alle Monate aufgeteilt, aber das werde ich in den nächsten Tagen noch nachholen.

Monats-Teiler aus übriggebliebenem Bastelpapier.

Monats-Teiler aus übriggebliebenem Bastelpapier.

Mit einem Nachmittag Zeit, oder Abends beim Fernsehnschauen habt ihr ratzsfatz einen Kalender erstellt, den ihr über Jahre führen könnt. So könnt ihr in drei Jahren schauen, was ihr am 1. Januar 2014 gemacht habt.
Da ich diesen Kalender nun schon ein Jahr führe, kann ich euch sagen, dass es nicht viel Zeit kostet, am Tag eine Zeile zu füllen. Ich muss gestehen, dass an manchen Stellen sehr häufig Uni, Hausarbeit, Uni-Bib und andere alltägliche Sachen stehen, aber das gehört dazu.

Uni. So sieht es aus, aber das ist das Leben.

Uni. So sieht es aus, aber das ist das Leben.

Ich bin schon jetzt gespannt, was ich dieses Jahr aus dem letzten Jahr entdecken werde.
Es gibt übrigens noch andere spannende Ideen, wie man über mehrere Jahre einen Kalender führen kann. Der 5-Jahres-Kalender ist auch toll, aber ich bin mit diesem hier schon voll ausgelastet. Ich gebe aber zu, dass ich mich von der Idee durchaus habe inspirieren lassen.

Ich wünsche euch noch einen erholsamen Neujahrstag. Ich hoffe ihr verbringt ihn wie ich auf der Couche ohne zu viel Action.

Happy Crafting!

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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt?

Heute ist Sonntag.

So fing mein Tag an. Ein ganz normaler Sonntag. Nichts besonderes.

Ich tue also, was ich jeden Sonntag tue nachdem mein Bett mich rausgeschmissen hat. Ich koche Tee, nehme mir Spekulatius zum Frühstück, kuschele mich mit meiner Lieblingsdecke aufs Sofa und mache den Fernseher an. Wintersport was auch sonst – ich liebe Wintersport im Fernseher – da fühle ich mich gleich richtig aktiv und sportlich.
Besser kann mein Tag eigentlich nicht mehr werden.

Die Sportler springen und laufen und schießen und rodeln, tun das was sie immer tun.

Schalte ins Studio. Zusammenfassung, Vorschauen, Analysen, Kamerafahrten…

… was ein schöner Adventskranz, hübsche Kerzen…

Moment mal.

Kerzen?

Wie in Plural?

Wie in Drei?

Nachdem mein (noch) schlafendes Hirn alle Puzzleteile zusammengepuzzlt hat, die Schockstarre überwunden war und die Sportler schon wieder ihrem Job nach gingen, wurde mir klar, dass heute der 3. Advent ist.

Das veranlasste mich dazu einen kurzen Selbstcheck durchzuführen:

  • Weihnachtsstimmung: vorhanden – mehr als sonst!
  • Weihnachtsdeko: Minimal – denn ich finde den Karton nicht mehr.
  • Adventskranz: nicht vorhanden
  • Heiliger Abend: Wo – steht; Was – keine Ahnung; Wann – keine Ahnung; Essen – wird es in jedem Fall geben!
  • Geschenke für Weihnachten: kein Einziges!
  • Weihnachtsplätzchen: nicht gebacken

Fazit: Ich bin weder vorbereitet, noch bin ich vorbereitet.

Dagegen musste ich schnell was unternehmen, denn so lange ist es nicht mehr bis Weihnachten. Doch was kann man Sonntags tun, wenn alle Geschäfte zu sind und es draußen so oder so viel zu kalt ist.

Genau! Plätzchen backen!

Meine Familie hat schon immer jede Menge unterschiedliche Plätzchen gebacken, meine Mum ist bei uns die Queen of Plätzchen, sie backt jedes Jahr mindestens 10 verschiedene Sorten.

Sowohl Mr. Hubster, wie auch ich, haben Lieblingsplätzchen.

Meine Lieblingsplätzchen sind Heidesand. Dieser buttrige, zuckrige Geschmack und wenn man sie in den Mund schiebt, dann zergehen sie auf der Zunge. Ihr solltet ihn auf jeden Fall probieren!

Zunächst wird meine Lieblingszutat Butter verarbeitet, indem sie gebräunt wird. Dazu die Butter in einen Topf geben, die Herdplatte anschalten und warten bis die Butter geschmolzen ist. Dann heißt es ein wenig Geduld haben, denn bis die Butter nussbraun ist, dauert es schon eine Weile.

Ein hübsches Stück Butter auf dem Weg zur Bräunung!

Ein hübsches Stück Butter auf dem Weg zur Bräunung!

Ihr solltet ab und zu – nein eigentlich immer – fleißig rühren, denn Butter verbrennt leicht und das wäre nicht gut für die Plätzchen.

Die Butter nähert sich dem richtigen Bräunungsgrad an - Schaum und alles sind erwünscht!

Die Butter nähert sich dem richtigen Bräunungsgrad an – Schaum und alles sind erwünscht!

Wenn die Butter braun ist, in eine Rührschüssel geben und auskühlen lassen. Sie sollte noch nicht wieder fest sein, aber auch nicht mehr warm.

Die gebräunte Butter in der Schüssel. Hm! Njam njam.

Die gebräunte Butter in der Schüssel. Hm! Njam njam.

Dann den Zucker mit dem Vanillezucker und einer Prise Salz mischen und zusammen mit dem Eßlöffel Sahne zur Butter geben.

Die gebräunte Butter trifft die zweite Lieblingszutat: Zucker!

Die gebräunte Butter trifft die zweite Lieblingszutat: Zucker!

Das ganze zu einer cremigen Masse verrühren. Nicht erschrecken, wenn ihr die Masse kurz stehen lasst ist sie fest.

Die Buttercreme - Grundlage eines guten Heidesand!

Die Buttercreme – Grundlage eines guten Heidesand!

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und in Portionen zur Buttermasse geben.

Die erste Portion Sand!

Die erste Portion Sand!

Je mehr ihr von der Mehlmischung dazu gebt, desto krümeliger wird der Teig.

Je mehr Mehl, desto mehr Krümel - Heidesand, ich komme!

Je mehr Mehl, desto mehr Krümel – Heidesand, ich komme!

Mir war der Teig ein bisschen zu krümmelig, um ihn richtig zu verarbeiten, also habe ich noch einmal einen Teelöffel Sahne dazu getan, bevor ich ihn dann ordentlich mit der Hand durchgeknetet habe.

Vor dem durchkneten ist er noch ein wenig krümelig...

Vor dem durchkneten ist er noch ein wenig krümelig.

Den Teig in zwei Teile aufteilen. Lasst euch nicht von der Krümmeligkeit des Teiges in die Irre führen. Wenn ihr ihn gerade lange genug knetet, dann wird er gerade so geschmeidig, dass ihr ihn zu einer schönen Rolle rollen könnt.

Die erste geschmeidige Rolle, die einmal Heidesand werden sollen.

Die erste geschmeidige Rolle, die einmal Heidesand werden sollen.

Die zweite Rolle auch noch rollen und dann beide in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen, damit der Teig durchkühlt. Meine Mutter lässt den Teig immer über Nacht im Kühlschrank. Sie schwört darauf, dass die Plätzchen dann besonders schön werden, da er vollkommen durchgekühlt ist und im Backofen nicht verläuft.

Hübsch eingepackt, kommen sie jetzt in die Entspannungsphase...

Hübsch eingepackt, kommen sie jetzt in die Entspannungsphase.

Die Geduld dafür habe ich nicht, wenn mein Heidesand aus ist, muss schnell neuer her, aber ich lasse die Rollen auch länger im Kühlschrank, um das Risiko zu minimieren.
Wer also die Geduld aufbringt, den Teig eine ganze Nacht im Kühlschrank ruhen zu lassen – bitte tut dies. Für alle anderen, eine halbe Stunde ist das Mindeste, was sein muss!

Den Backofen auf 200° Grad vorheizen.

Die Teigrollen aus ihrer Verpackung auspacken – hat schon ein bisschen was von Weihnachten – und dann in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Es gibt Leute, die mögen sie dicker lieber, aber jeder Jeck ist ja bekanntlich anders. Schneidet sie so wie es euch gefällt!

Teigrolle nach der Entspannungskur im Kühlschrank, bereit sich in Heidesand zu verwandeln.

Teigrolle nach der Entspannungskur im Kühlschrank, bereit sich in Heidesand zu verwandeln.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Scheiben darauf setzen. Lasst ein bisschen Abstand, immerhin ist Backpulver im Teig, aber Ziel ist es, dass sie beim Backen nicht verlaufen, denn sie sollten bis kurz vor dem Backofen gekühlt sein.

Nicht ganz rund, dafür aber gut zu schneiden!

Nicht ganz rund, dafür aber gut zu schneiden!

Die Plätzchen in den heißen Ofen geben und in der Mitte ca. 10 Minuten lang hellgelb backen.
Ich könnte schon beim Geruch verrückt werden und den Backofen aufreißen und alle auf einmal essen.

Frisch aus dem Ofen, leicht verlaufen aber unheimlich lecker!

Frisch aus dem Ofen, leicht verlaufen aber unheimlich lecker!

Auf jeden Fall gleich einen Heidesand vom Blech probieren, aber vorsicht, nicht die Finger verbrennen oder die Zunge! Die sind nämlich furchtbar heiß. Ich spreche da aus Erfahrung glaubt mir.

Die überlebenden Plätzchen – also das zweite Blech – auf eine Kuchengitter legen und abkühlen lassen.

Nom, nom. Sie sagen: Iss mich!

Nom, nom. Sie sagen: Iss mich!

Heidesand schmeckt schon ohne alles fantastisch, aber zu einer schönen Tasse Tee – am besten Assam – sind sie doppelt so entspannend, wie ohne. Probiert es aus!

Ach ja, und lagert sie am besten kühl und luftig – so lange haben diese Plätzchen bei mir noch nie gehalten!

Meinem schlechten Weihnachtsgewissen ist ein wenig Genugtuung getan, Mr. Hubster Lieblingsplätzchen folgen auf dem Fuße.

Hoffentlich!

Happy Baking!

Heidesand

by GU Teatime

Ein bisschen dunkel geworden, aber lecker alle mal!

Ein bisschen dunkel geworden, aber lecker alle mal!

Zutaten:

  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • 2TL selbstangesetzter Vanillezucker (oder 1 Päckchen)
  • Salz
  • 1EL Sahne (+ 1TL falls der Teig zu trocken ist)
  • 300g Mehl (+ Mehl für die Arbeitsfläche)
  • 2TL Backpulver

Zubreitung:

  1. Die Butter in einem Topf erhitzen und unter rühren bräunen, bis sie nussbraun wird. Das dauert eine Weile! Wenn die Butter braun ist, in eine Rührschüssel geben und abkühlen lassen. Die gebräunte Butter sollte gerade noch weich sein, aber nicht mehr warm. Dann den Zucker mit dem Vanillezucker und einer Prise Salz verrühern und zur Butter geben. Die Sahne dazu geben und alles zu einer geschmeidigen Masse verrühren.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und portionsweise unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Zum Schluss die Masse gut durchkneten. Wenn der Teig noch immer zu bröselig ist, 1Tl Sahne dazu geben und unterkneten. Den Teig in zwei Teile aufteilen und mit ein wenig Mehl zu zwei Rollen rollen. Sie sollten einen Durchmesser von ca. 3 cm haben. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kalt stellen.
  3. Den Backofen auf 200° Grad vorheizen. Die Teigrollen in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene in ca. 10 Minuten hellgelb backen.
  4. Die fertigen Plätzchen auf ein Kuchengitter legen und abkühlen lassen.
Kategorien: Saisonal, Süßes | Schlagwörter: , , , , | 4 Kommentare

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