Bohnen-Frittata

Die Zeit vergeht mal wieder – vielmehr immer noch – viel zu schnell. Ich habe keine Ahnung wo der Sommer geblieben ist, wo die Tage geblieben sind und was ich in dieser Zeit überhaupt gemacht habe. Mit jedem Jahr habe ich das Gefühl, dass die Zeit schneller und schneller vergeht.

Auch wenn ich hier lange nichts gepostet habe, so habe ich doch fleißig gekocht, gebastelt und auch genäht, aber ich stecke mitten in meinem Staatsexamen, also Prüfungen Prüfungen Prüfungen, sodass der Blog ein klitzekleines bisschen zu kurz gekommen ist. Die Bilder stauen sich in den Ordnern, aber die Beiträge sind entweder noch nicht geschrieben oder nur halb geschrieben.

Als es – damals – noch so warm war, dass man sich am liebsten kaum bewegt wollte, habe ich ein paar schöne, schnelle, locker, leichte Sommergerichte gekocht. Für mich gehört eine Frittata zu eben diesen Sommergerichten, die man auch kalt noch genießen kann, und die bei richtiger Lagerung auch noch am nächsten und übernächsten Tag genießbar sind.

Eine Frittata ist ein italiensiches Omlette. Man kann sie als Hauptgericht essen, aber auch als Snack bei einer Party oder einem Picknick. Sie schmeckt sowohl warm wie auch kalt. Aber das Beste an der Frittata ist, dass man alles reinschmeissen kann, was man hat. Übrig gebliebenes Gemüse vom Vortag, unterschiedliche Sorten von Käse und auch verschiedene Schinken. Unendliche Vielfalt in unendlichen Kombinationen. Der Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt.

Zunächst heisst es Bohnen putzen, von den Enden befreien und für 10 Minuten in Salzwasser garen. Das ist für mich immer das nervigste an Bohnen, aber für ein leckeres Essen nehme ich die Mühe gerne auf mich!

Bohnen blanchieren oder abkochen oder was auch immer

Bohnen blanchieren oder abkochen oder wie auch immer man das nennt.

Die Bohnen abschrecken, abtropfen lassen und am besten auf einem Handtuch oder Küchenkrepp verteilen, damit sie gut trocknen.

Den Knoblauch kleinhacken oder durch die Presse schicken und mit den Eiern in einer Schüssel verquirlen. Die Schüssel sollte groß genug sein, dass nachher auch noch die Bohnen hineinpassen! Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung!

Alle Zutaten für den leckeren Geschmack!

Alle Zutaten für den leckeren Geschmack!

Das Basilikum von den Blättern befreien und diese dann klein schneiden, zusammen mit 80g Gruyère unter die Eimasse geben….

Die Eiermischung - noch ohne Bohnen!

Die Eiermischung – noch ohne Bohnen!

… die Bohnen halbieren und auch unter die Masse heben – oder vielleicht die Masse über die Bohnen geben, je nachdem wie groß die Schüssel ist! Wie es gerade passt. Das Ganze dann ordentlich salzen und pfeffern – wobei ich bei dem Salz vorsichtig sein würde – wegen dem würzigen Käse.

Jetzt die Frittata Masse mit Bohnen!

Jetzt die Frittata Masse mit Bohnen!

In einer OFENFESTEN Pfanne 3 EL Öl erhitzen und die Scharlotten darin glasig dünsten.

Kurze Frage am Rande: Muss jemand von euch bei dem Wort dünsten eigentlich auch immer an Paul Panzer denken, mit dieser furchtbaren Aussprache und den Katzen?

Zwiebeln dünsten!

Zwiebeln dünsten!

Die Zwiebeln zur Eimasse geben und verquirlen/verrühren/unterheben/vermischen.

Mit dem restlichen Öl die Semmelbrösel in der Pfanne kurz anbraten, die Eimasse darauf geben – die widerspenstigen Bohnen ein bisschen zurecht drücken – und mit dem restlichen Käse bestreuen.

Dann heisst es ab in den Ofen. Bei 180° Ober-/Unterhitze (keine Umluft/Heißluft) ca. 25 Minuten im Ofen brutzeln lassen. Wenn ihr sie dann aus dem Ofen nehmt, seid vorsichtig, die Pfanne ist heiß – auch das weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung.

Bohnen Frittata frisch aus dem Ofen - die riecht einfach herrlich!

Bohnen Frittata frisch aus dem Ofen – die riecht einfach herrlich!

Die Frittata 10 Minuten ruhen lassen – auch wenn sie so herrlich lecker aussieht und riecht – aber sonst löst sie sich beim stürzen nur schwer aus der Pfanne!

Bleibt nur noch das Anschneiden, mit dem Schinken garnieren und dann heisst es nur noch genießen!

Happy cooking!

Bohnen-Frittata

essen&trinken 9/2009

Der Schinken gibt der Frittata den extra kick, aber auch vegetarisch ein Genuss!

Der Schinken gibt der Frittata den extra kick, aber auch vegetarisch ein Genuss!

Zutaten:

  • 500g Buschbohnen
  • Salz
  • 1 Knoblauchzehe
  • 8 Eier
  • 6 Stiele Basilikum
  • 100g geriebener Gruyère
  • Pfeffer
  • 1 Scharlotte (gewürfelt)
  • 4 EL Olivenöl
  • 2-3 EL Semmelbrösel
  • 80g Bresaola (oder anderen luftgetrockenten Käse)

Zubereitung:

  1. Die Bohnen putzen und 10 bis 12 Minuten in Salzwasser kochen. Abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen.
  2. Den Knoblauch fein hacken und mit den Eiern verquirlen.
  3. Die Basilikumblätter fein schneiden, mit 80g Gruyère unter die Eimasse geben, die Bohnen halbieren, unterheben, salzen und pfeffern.
  4. Die Scharlotten in einer ofenfesten Pfanne in 3 EL heißem Öl glasig dünsten und unter die Eimasse mischen.
  5. Das restliche Öl in die Pfanne geben. Brösel darin kurz anbraten, die Eier daraufgeben und mit dem restlichen Käse bestreuen.
  6. Die Frittata auf dem Rost in vorgeheizten Backofen bei 180° C (Gas 2-3). Auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten garen.
  7. Anschließend 10 Minuten ruhen lassen und auf eine Platte stürzen. In Stücke schneiden und Schinken darauf verteilen.
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Lecker Essen für alltägliche Tage

Letztens habe ich mich durch den Blog geklickt, auf der Suche nach kleinen Ungereimtheiten und Fehlern, nach Dingen, die man verbessern kann – ihr kennt das bestimmt.

Dabei musste ich feststellen, dass ich unter der Kategorie Alltägliche Rezeptebox bei den Rezepten zwar etwas steht, ich es auch schon mehrmals gekocht habe, Photos vorhanden sind, aber einen Blogeintrag gibt es zu dieser Kategorie noch nicht.

Was für eine Schande, denn gerade diese Kategorie liegt mir schwer am Herzen, denn hier sollen sich irgendwann mal viele Rezepte finden, die schnell und einfach und für die alltägliche Küche geeignet sind.

Bisher findet sich da aber null, nada, gähnende Leere.

Das wird hier und jetzt sofort geändert, mit einem Rezept, das Mr. Hubster entdeckt hat und das regelmäßig bei uns auf dem Tisch landet. Man kann dabei nichts falsch machen, es ist wirklich easy-peasy.

Für zwei Personen braucht ihr zunächst einmal ein Schweinefilet und 50ml Sojasauce.
Das Schweinefilet mit Küchenpapier abtupfen und in eine flüssigkeitsdichte Plastikdose geben. Da das Fleisch im Kühlschrank mariniert  und ab und an mal umgedreht wird, ist die Dose äußerst praktisch. Leichtes hin und her drehen, ohne das etwas ausläuft.

Schweinefilet in Plastikbox

Schweinefilet in der Plastikdose

Um das Fleisch zu marinieren benutzen wir immer die KIKKOMAN-Sojasauce, aber eigentlich ist es völlig egal, welche ihr benutzt. Ich mag diese am liebsten.

Die beste Sojasauce wo gibt - meiner Ansicht nach!

Die beste Sojasauce wo gibt – meiner Ansicht nach!

Einfach über das Schweinefilet gießen, die Dose gut verschließen und dann für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Immer mal wieder umdrehen, damit das Fleisch auch von allen Seiten gut mariniert ist.

Das Schweinefleisch zum Marinieren im Kühlschrank fertig.

Das Schweinefleisch zum Marinieren im Kühlschrank fertig.

Umgedrehtes Schweinefleisch, direkt aus dem Kühlschrank - fertig zur Verarbeitung!

Umgedrehtes Schweinefleisch, direkt aus dem Kühlschrank – fertig zur Verarbeitung!

 Das Schweinefleisch aus der Dose nehmen, mit Küchenkrepp abtupfen und dann mit Pfeffer und edelsüßem Paprika würzen.

Das Schweinefilet wird würzig gemacht.

Das Schweinefilet wird würzig gemacht.

Den Backofen auf 200° erhitzen, die Butter in einem Topf zerlassen. Das Schweinefilet in eine ofenfeste Form umbetten und mit der zerlassenen Butter bestreichen.

Das gewürzte Filet mit Butter bestreichen.

Das gewürzte Filet mit Butter bestreichen.

Dann ist das Schweinefilet fertig für den Backofen. Das Fleisch muss 25 Minuten im Ofen garen. Hier ein vorher und ein nachher Bild des Filet.

Vorher

Vorher

Nachher

Nachher

Für die letzten 2 Minuten stelle ich immer einen Teller mit in den Ofen, damit er warm wird. Wenn ihr das Fleisch aus dem Ofen nehmt, auf den Teller legen und mit einer Metallschüssel bedecken, damit das Fleisch warm gehalten wird, während ihr die Sauce zubereitet.

Sieht seltsam aus, aber hält super warm.

Sieht seltsam aus, aber hält super warm.

Für die Sauce, mit der Brühe den Bratensatz vom Boden und den Rändern der ofenfesten Form lösen. Dann die Flüssigkeit in einen kleinen Topf geben.

Mit der Brühe den Bratensatz lösen.

Mit der Brühe den Bratensatz lösen.

Für die Bindung der Sauce, das Weizenmehl mit dem kalten Wasser verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.

Brühe mit der Mehlmischung verrührt.

Brühe mit der Mehlmischung verrührt.

Die Mehlmischung, zur Bindung, muss gut verrührt werden, damit sie nicht in der Sauce klumpt. Wenn die Brühe kocht, die Mehlmischung unterrühren und die Sahne hinzugeben.

Die Sahne hinzu.

Die Sahne hinzu.

Dann die Sauce mit der restlichen Sojasauce vom Marinieren abschmecken, wie auch mit Pfeffer und Salz – obwohl ihr bei der Sojasauce nicht viel Salz brauchen werdet.

Mit der Sojasauce abschmecken.

Mit der Sojasauce abschmecken.

Die Sauce einige Minuten andicken lassen. Das Fleisch aufschneiden, mit der Sauce garnieren. Dazu passen Nudeln und Reis, mit Kartoffeln habe ich es noch nie versucht, aber das kann ich mir auch gut vorstellen – vor allem die Kartoffeln und die Sauce.

Jetzt nur noch schmecken lassen!

Würziges Schweinefilet

für 2 Personen

by Dr. Oetker – Kochen so geht das!

Würziges Schweinefilet mit Reisnudeln.

Würziges Schweinefilet mit Reisnudeln.


Zutaten:

  • 1 Schweinefilet (ca. 350g)
  • 50ml Sojasauce
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • 10g Butter
  • 125ml Fleischbrühe
  • 1 gestrichener EL Weizenmehl
  • 1 1/2 EL kaltes Wasser
  • 2 EL Schlagsahne

Zubereitung:

  1. Das Schweinefilet unter fließedem kalten Wasser abspülen und trockentupfen. Das Filet enthäuten und die Sehnen entfernen.
  2. Das Filet in eine dichte Plastikbox legen und mit der Sojasauce begießen. Die Box verschließen und in den Kühlschrank stellen. Alle 10 Minuten die Box umdrehen, insgesamt 3 mal, sodass das Filet von allen Seiten mariniert wird.
  3. Den Backofen auf 200° vorheizen. Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen.
  4. Das Filet aus der Marinade nehmen, mit einem Küchenpapier trockentupfen, mit Pfeffer und Paprika würzen und in eine ofenfeste Form legen. Mit der zerlassenen Butter bestreichen.
  5. Die Form auf ein Rost in den Backofen geben und 25 Minuten lang garen.
  6. Das gare Fleisch auf einen warmen Teller geben und mit einer heiss ausgespülten Schüssel bedecken und ruhen lassen.
  7. Für die Sauce den Bratensatz mit einem Pinsel und der Fleischbrühe vom Boden und Rand der Form lösen.
  8. Das Mehl mit dem Wasser anrühren und unter rühren in die Flüssigkeit geben. Zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten kochen lassen. Die Sahne einrühren, mit Salz, Pfeffer und Sojasauce (von der Marinade) abschmecken und zum Fleisch reichen.
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Wegwerfmentalität – nein danke! DIY-Wattepads

Endlich endlich endlich!

Feiertage, ein freies Wochenende!

In letzter Zeit, habe ich den Eindruck, dass die Zeit einfach verrinnt, die Tage an mir vorbei sausen und mir die Zeit für die schönen Dinge des Lebens einfach davonfliegt.

Mein letzter Blogeintrag ist von Anfang Februar, jetzt ist Mitte April. Das ist definitiv ein viel zu großer Abstand. Das wird sich in nächster Zeit wieder ändern.

Heute habe ich aber ein tolles kleines Projekt für euch. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit dem Konzept der Nachhaltigkeit und Überlege ständig, wie ich meinen Müll, meinen “Plastikkonsum” und meine Wegwerf-Einweg-Gewohnheiten erfolgreich reduzieren könnte.

Einfach ist das nicht, denn unsere Gesellschaft hat diese Gewohnheiten perfektioniert. Trotzdem versuche ich es in meiner kleinen Welt und als gutes Beispiel voran zu gehen.

Bei meiner Suche nach Projekten – ob nun extra umweltbewusst oder nicht so richtig – stolpere ich immer wieder über tolle kleine Ideen. Letztes Jahr habe ich zu meinem Geburtstag von einer Freundin die englische Ausgabe von Mollie Makes bekommen. Kennt ihr diese Zeitschrift? Die ist einfach toll. Mit so schönen kleinen Projekten, Ideen und Inspirationen. Es gibt sie auch auf Deutsch und ich schaue sowohl gerne in die Zeitschrift, wie auch auf der Homepage vorbei.

Diese wunderbaren waschbaren Wattepads zum selberhäkeln habe ich in der Zeitschrift gefunden.

Ein Eimer voller Wattepads...

Ein Eimer voller Wattepads…

Was ihr braucht sind zwei Knäuel Baumwolle (50g pro 130 Meter), eine 4mm Häkelnadel und eine Wollnadel zum vernähen. Und natürlich auch ein bisschen Zeit, ich habe meistens abends beim Fernsehgucken gehäkelt.

Meine Pads sind leider nicht aus Baumwolle, weil ich im Winter damit angefangen habe und ich im Wollladen meines Vertrauens keine Baumwolle bekommen habe. Wenn ich mich recht erinnere – das Schild habe ich schon vor Ewigkeiten weggeworfen – war es Schurwolle. Welche Wolle es auch immer war, sie ist schön weich, für das Gesicht geeignet und waschbar.

Da ich im Anleitungen schreiben für Häkelsachen furchtbar unnütz bin – ich habe mir das häkeln letztes Jahr über Youtube-Anleitungen beigebracht – habe ich euch heute nur ein paar Bilder mitgebracht und den Link zur Originalanleitung (auf englisch). Vielleicht nutzten die Bilder euch zur Orientierung.

Man beginnt mit einem magischen Ring/ Kreis, in den man dann Puff-Stiche/ Büschelmaschen häkelt.

Der magische Ring (nicht zu erkennen) mit dem ersten Puff-Stich!

Der magische Ring (nicht zu erkennen) mit dem ersten Puff-Stich.

Weiter gehte es mit den Puff-Stichen (ich fand den Namen echt seltsam, aber ob ich Büschelmasche besser finde, weiß ich noch nicht!)

Hier kann man den magischen Ring unter den Puff-Stichen/ Büschelmachen gut erkennen!

Hier kann man den magischen Ring unter den Puff-Stichen/ Büschelmachen gut erkennen!

Insgesamt werden in der ersten Runde acht Puff-Stiche gehäkelt.

Hier kann man gut erkennen, wie die Maschen im Kreis angeordnet sind!

Hier kann man gut erkennen, wie die Maschen im Kreis angeordnet sind!

 Den magischen Ring kann man dann ganz einfach zuziehen, damit man kein Loch in der Mitte hat. Seit ich den magischen Ring kenne ist mein Leben so viel einfacher! Ich liebe den magischen Ring!

Der magische Kreis zugezogen. Sieht fast schon wie ein Wattepad aus, oder?

Der magische Kreis zugezogen. Sieht fast schon wie ein Wattepad aus, oder?

Im Anschluss wird dann eine zweite Reihe Puff-Stiche gehäkelt, damit der Wattepad auch ungefähr die Größe eines handelsüblichen Wattepads hat. Dabei werden jeweils zwei Puff-Stiche in die Luftmasche zwischen den Puff-Stichen der ersten Runde gehäkelt.

Die zweite Reihe ist fertig. Nur noch gut vernähen und dann ist der Wattepad gebrauchsfertig!

Die zweite Reihe ist fertig. Nur noch gut vernähen und dann ist der Wattepad gebrauchsfertig!

Den Ring in der Mitte – wem es auf dem Photo aufgefallen ist – sollte man vor dem vernähen noch einmal gut zuziehen, damit eben kein Loch in der Mitte bleibt. Das wäre beim Abschminken eher unpraktisch!

Mit einer Wollnadel wird das ganze noch vernäht, damit der Wattepad auch ordentlich hält!

Mit einer Wollnadel wird das ganze noch vernäht, damit der Wattepad auch ordentlich hält!

Ich benutze die Wattepads zum Abschminken. Sowohl mein Augen Make-up, wie auch mein (Gesichts-)Make-up lassen sich damit wunderbar entfernen und danach schmeiße ich sie in die Wäsche. Da werden sie dann bei 30 Grad einfach mitgewaschen, getrocknet (an der Wäscheleine) und dann wieder benutzt. Sie können beim Waschen etwas kleiner werden und wenn ihr knallige Farben benutzt (wie ich), werden sie an manchen Stellen etwas heller.

Der Photobeweis.

Der Photobeweis. Farblich ist der Pad auf mein Bad perfekt abgestimmt!

Für meine Schwägerin habe ich aus ihren alten Wollresten eine ganz bunte Schar gehäkelt. Eurer Phantasie sind also farblich keine Grenzen gesetzt! Viel Spaß beim nachhäkeln!

Die bunte Wattepad-Schar meiner Schwägerin!

Die bunte Wattepad-Schar meiner Schwägerin!

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Buttrig, locker, saftig, zuckrig, lecker, himmlisch und zimtig!

Es gibt Liebesgeschichten, die beginnen früh und begleiten einen ein Leben lang.

Theatralische Liebesgeschichten mit viel Epos und Schmalz und Schmuntz, die wüten wie ein Sturm.

Kleine, feine Liebesgeschichten, hauchzart, wie ein leichter Wind, der das hohe Gras sanft hin und her bewegt.

Dazwischen gibt es eine unendliche Variation von Liebesgeschichten.

Meine ganz große Liebe – neben Mr. Hubster versteht sich – ist der Zimt. Diese Liebe begann schon früh, sozusagen auf den ersten Biss.

Milchreis mit Zimt und Zucker. Pfannekuchen mit Zimt und Zucker. Hefeklöse mit Zimt und Zucker. Zimtoast. Chai Latte. Kakao mit Zimt. Franzbrötchen. Zimt habe ich immer im Haus, eine kleine Packung überlebt maximal zwei Monate – im Sommer. Im Winter eher nicht!

Meinen ultimativen Zimttraum habe ich aber erst mit 18 in den USA entdeckt. Diese Leckereien sind nicht nur zimtig, sondern auch buttrig und locker und saftig und zuckrig und lecker und einfach nur himmlisch.

Cinnamon Rolls.

Ihr habt richtig gehört. Cinnamon Rolls. Nicht Zimtschnecken, nicht Kanelbullar. Cinnamon Rolls.

Der erste Bissen und ich war für einen kurzen Moment im Zimt-Himmel, bevor der Zuckerschock einsetzte. Denn die Amerikaner ertränken viele ihrer Leckereien unter einer Tonne von Zuckerguss. Seitdem habe ich gesucht und gesucht und gesucht. Ein Rezept das meinen Ansprüchen gerecht wurde habe ich lange nicht gefunden. Durch einen Zufall bin ich dann auf ein Traumrezept gestoßen, das pur einfach phänomenal schmeckt und auch in verschiedenen Variationen einfach himmlisch ist.

Grundlage für diese wunderbare Leckerei ist ein Hefeteig. Wer Angst vor Hefeteig hat, dem sei gesagt: Quatsch. Macht Cinnamon Rolls und ihr werdet sehen, dass man vor Hefeteig definitiv keine Angst haben muss!

Ihr nehmt einen Topf – einen der euch gefällt, oder einen den ihr gerade da habt, das ist euch ganz selbst überlassen – und gebt die Grundzutaten Milch, Rapsöl und Zucker hinzu. Da nachher noch eine Menge Zucker dazu kommt, könnt ihr den Zucker auch gerne reduzieren – mache ich auch ab und zu, wenn mir danach ist!

Grundzutaten für den leckeren Hefeteig!

Grundzutaten für den leckeren Hefeteig!

Dieses Gemisch erhitzt ihr, bis sich der Zucker aufgelöst hat, die Masse sollte nicht kochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Mischung abkühlen lassen bis sie lauwarm ist. Wer nicht warten kann – wie ich – der schüttet um und rührt mit einem Schneebesen bis die Mischung handwarm ist.

Handwarm bedeutet: Wenn ihr einen Finter in die Mischung haltet – natürlich nur die Fingerspitze – dann sollte sie angenehm warm sein, nicht heiß und nicht war, sondern genauso warm wie der Finger. Die Mischung darf auf keinen Fall zu heiß sein, denn dann gehen die Hefebakterien kaputt. Zu kalt ist nicht soooo schlimm.

Milchmischung noch ziemlich heiß - was man natürlich auf dem Photo nicht sehen kann!

Milchmischung noch ziemlich heiß – was man natürlich auf dem Photo nicht sehen kann!

Ich gebe dann immer das Päckchen Hefe über die abgekühlte Mischung während ich die restlichen Zutaten aus dem Schrank puhle – was ja eigentlich nur Mehl ist.

Die Trockenhefe auf der handwarmen Milchmischung.

Die Trockenhefe auf der handwarmen Milchmischung.

Dann gebt ihr das Mehl auf die Hefe und die Milchmischung.

Mehl auf die Milchmischung und heißt es....

Mehl auf die Milchmischung und heißt es….

… rühren, rühren, rühren. Ihr braucht nicht mal eine Küchenmaschiene oder Bertha oder so. Ein einfacher Kochlöffel reicht. Auch wenn sich ‘rühren, rühren, rühren’ nach einer Menge Arbeit anhört, so ist es nicht. Geht rapp zapp!

Mit einem Kochlöffel gerührter Teig! So soll er sein!

Mit einem Kochlöffel gerührter Teig! So soll er sein!

Der Teig klebt jetzt immer noch was, aber das ist in Ordnung, denn nach dem gehen kommt eine weitere Portion dazu. Wenn der Teig also gut durchgerührt ist, ihn mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

Nach einer Stunde – die Zeit lässt sich zu meinem Leidwesen nicht verkürzen – sieht er dann schon schön geschmeidig und fast fertig aus – was er natürlich noch nicht ganz ist.

Sieht er nicht schön geschmeidig aus?

Sieht er nicht schön geschmeidig aus?

Wenn ihr ihn jetzt leicht drückt, dann fühlt er sich nicht mehr klebrig an, aber der Eindruck täuscht. Es kommt noch mal eine Portion Mehl dazu sowie Backpulver, Natron und Salz. Bei dem Mehl müsst ihr schauen, wann der Teig für euch gut zum ausrollen ist. Ich fange mit 60g an und verteile dann noch Mehl auf der Fläche bevor ich den Teig ausrolle.

Für die perfekte Konsistenz des Teiges, mehr Mehl, Backpulver, Natron und Salz!

Für die perfekte Konsistenz des Teiges, mehr Mehl, Backpulver, Natron und Salz!

Jetzt geht es wieder ans rühren. Am einfachsten geht das, wenn ihr die Zutaten mit dem Kochlöffel zunächst unterrührt und wenn das zu schwierig wird, dann rausnehmen und auf der Küchenplatte weiterkneten.

Jetzt ist der Teig bereit fürs Handkneten.

Jetzt ist der Teig bereit fürs Handkneten.

Wenn der Teig homogen ist, rollt ihr ihn zu einem großen Rechteck aus. Es sollte so ca 75x25cm groß sein. Ich habe noch nie nachgemessen, aber ihr merkt, wenn der Teig zu dünn wird bzw. noch zu dick ist.

Wichtig! Die Fläche gut mehlen! Ich habe das einmal vergessen, das war nicht schön, denn der Teig muss ja gleich noch gerollt werden und wenn er dann nur an der Platte klebt ist das ziemlich doof – ich spreche da wirklich aus Erfahrung!

Teig Rechteck - ready for the party.

Teig Rechteck – ready for the party.

So und jetzt geht die Party los. Die Zimt-Party. Special-Guests: Butter und Zucker.

Die Butter in einem Topf oder der Mikrowelle schmelzen, über den Teig geben und mit den Fingern bis an den Rand des Teiges verteilen.

Grundlage meines Zimttraums: Butter

Grundlage meines Zimttraums: Butter

Dann denn Zucker über die Butter streuen. Bei mir kommt der Zucker gleich aus dem Vorratsbehälter – ein Grund dafür, warum auf meinem Teig immer Zuckerhügel sind. Aber auch hier gilt: Egal. Lecker lecker!

Zucker mit Zuckerhügeln.

Zucker mit Zuckerhügeln.

Das beste kommt natürlich zuletzt. Der Zimt. Ich stehe auf viel viel ganz viel Zimt, daher gibt es auf meinen Cinnamon Rolls immer viel viel ganz viel Zimt. Bisher hat sich noch keiner beschwert. Wenn ihr lieber was weniger Zimt habt, dann bittesehr, aber ich muss euch warnen. Sie schmecken dann nicht so lecker wie meine!

Mein Zimtmonster. Je mehr desto besser!

Mein Zimtmonster. Je mehr desto besser!

Damit sind diese Schönheiten fast fertig.

Ihr fangt von der langen Seite an zu rollen, langsam und gleichmäßig. Wenn etwas festklebt, mit einem Messer darunter herfahren, aber vorsichtig! Löcher im Teig sind definitiv nicht erwünscht!

Eine Rolle entsteht - diese hier ist nicht sehr gleichmäßig. Schmeckt aber trotzdem!

Eine Rolle entsteht – diese hier ist nicht sehr gleichmäßig. Schmeckt aber trotzdem!

Am besten ist es, wenn sich beim Rollen ButterZuckerZimt-Seen bilden. Da werden die Rolls besonders lecker!

ButterZuckerZimt-See

ButterZuckerZimt-See

Bis zum Schluss rollen und das Ende mit dem Teig zusammenpitschen. Je nachdem wie viele Seen ihr habt, braucht ihr ein bisschen Geduld. Die Naht nach unten legen und die Rolle in 1,5cm breite Stücke schneiden.

Die Rollen entstehen.

Die Rollen entstehen.

Ein Backblech fetten und die Rollen darauf verteilen. Ihr solltet ungeführ zwei Bleche raus bekommen, je nachdem wie breit ihr die Rollen schneidet. Wenn ich absehen kann, dass ich kein zweites Blech voll bekommen nehme ich eine Springform für den Rest.

Cinnamon Rolls auf dem Backblech vor dem gehen.

Cinnamon Rolls auf dem Backblech vor dem gehen.

Bevor sie in den Ofen kommen, wollen sich diese Schönheiten noch einmal für 20 Minuten entspannen, abgedeckt mit einem Küchenhandtuch. Währenddessen den Backofen auf 180° vorheizen.

Entspannungspause!

Entspannungspause!

Da ich diese Ladung Cinnamon Rolls für ein Familienfest gebacken habe und ich ein wenig unter Zeitdruck geraten bin zum Schluss, gibt es leider kein Photo von den frisch aus dem Ofen gefischten Schneckchen. Aber ich will euch natürlich nicht die fertigen Schönheiten vorenthalten.

Nach dem Fest!

Nach dem Fest!

Jetzt kann ich euch nur noch raten, diese Schönheiten nachzubacken.

Ach ja, bevor ich es vergesse. Ihr könnt natürlich auch einen Zuckerguss zu diesen Schönheiten machen. Da ist eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Happy Baking!

Cinnamon Rolls

by: Ree Drummond – The Pioneer Woman

Cinnamon Rolls fertig

Zimttraum aller Zimtjunkies

Zutaten:

Für den Teig:

  • 500 ml (2Cup) Vollmilch
  • 120ml (1/2Cup) Rapsöl
  • 55-115g (1/4-1/2Cup) Zucker
  • 1 Paket Trockenhefe
  • 500g (4Cup) Mehl + 60-85g (1/2 – 3/4 Cup) Mehl nach dem Gehen
  • 1/2TL (gehäuft) Backpulver
  • 1/2TL (gestrichen) Natron
  • 1/2TL (gehäuft) Salz

Für die Füllung:

  • Jede Menge Butter, mindestens 125g
  • Zucker
  • Zimt nach Belieben

Zubereitung:

  1. Die Milch, das Rapsöl und den Zucker in einem Topf vermischen und erhitzen. Die Mischung sollte nicht kochen, der Zucker sich aber auflösen. Lasst die Mischung abkühlen, bis sie lauwarm/handwarm ist. Dann die Trockenhefe darauf sprenkeln und 1 Minute so ruhen lassen.
  2. Das Mehl hinzufügen und unterrühren. Mit einem Küchentuch abdenken und für 1 Stunden an einen warem Ort stellen.
  3. Dann das Handtuch entfernen und Backpulver, Natron, Salz und das restliche Mehl (g) hinzufügen und gut vermengen.
  4. Ihr könnt den Teig gleich verwenden, oder bis zu drei Tage in einer Rührschüssel im Kühlschrank aufbewahren. Dann müsst ihr ihn nur regelmäßig nach unten drücken, wenn er aus der Schüssel herausquillt.
  5. Die Fläche, auf der ihr den Teig ausrollen wollt, mehlen. Zusätzliches Mehl zur Seite stellen. Den Teig in zwei Teile teilen (wenn ihr genug Platz habt, könnt ihr auch den ganzen Teig nehmen) und zu einem Rechteck ausrollen. Falls er zu klebrig ist, entweder eine Weile in den Kühlschrank stellen, oder einfach noch mehr Mehl hinzufügen. Der Teig sollte sehr dünn ausgerollt werden.
  6. Jetzt Butter schmelzen und reichlich davon über den ausgerollten Teig geben. The more the merrier! Gleichmäßig über den Teig verteilen – am Besten mit den Fingern. Als nächstes zunächst den Zimt gleichmäßig verteilen, im Anschluss dann den Zucker.
  7. Jetzt geht es ans rollen. Beginnend am weitest entfernten Ende des Teigs, den Teig in eure Richtung aufrollen. Am besten ihr benutzt beide Hände und arbeitet langsam. Achtet darauf, dass ihr die Rolle eng haltet. Wenn die Füllung rausläuft, ist nicht so schlimm. Das ist ein Zeichen, dass eure Schnecklis umso besser werden!
  8. Wenn ihr am Ende angekommen seid, kneift das Ende mit der Rolle zusammen. Legt die Rolle so hin, dass die ‘Naht’ nach unten zeigt.
  9. Jetzt mit einem scharfen Messer 2 Zentimeter breite Stücke aus der Rolle schneiden. Ihr werdet ca. Schnecklis aus einer Rolle bekommen. Die Schnecklis auf ein Backblech geben, oder in eine Springform oder war auch immer ihr zur Verfügung habt. Nicht zu eng zusammen legen.
  10. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  11. Die Bleche mit Küchentüchern abdecken und noch einmal 20 Minuten gehen lassen.
  12. Dann für 15-20 Minuten (gut im Auge behalten) im Backofen backen. Sie sollten goldbraun sein.
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Frohes Neues Jahr!

Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet, habt das alte zelebriert und dieses frische neue Jahr ordentlich begrüßt.

Ich habe das mit Sicherheit getan und wenn ihr das hier lest, dann liege ich entweder noch im Bett oder habe es schon auf die Couche geschafft, wo ich nun ganz langsam das neue Jahr begrüße. Meditativ sozusagen. Nichts überstürzen. Wie es sein sollte.

Ich habe vor einiger Zeit – um genau zu sein, vor genau einem Jahr – ein schönes DIY entdeckt, das ich heute unbedingt mit euch teilen will.

Ich liebe es mein ganzes Jahr zu dokumentieren, bin aber zu faul ein Tagebuch oder etwas ähnliches zu führen, mich jeden Abend noch mal eine halbe Stunde hinzusetzten und den Tag zu reflektieren. Habe ich versucht – und bin grandios gescheitert.

Also habe ich nach einem Weg gesucht, wie man kurz und knapp über mehrere Jahre hinweg jeden einzelnen Tag festhalten kann und habe mich bei Pinterest inspirieren lassen – wo auch sonst gefunden.

Da wir heute ein neues Jahr begrüßen dürfen, wollte ich dieses kleine Projekt mit euch teilen.

Ihr braucht nicht viel.

Einen Obstkarton – meiner stammt aus dem Sommer von Erdbeeren – Mod Podge, Papier dazu, Karteikarten, ein Schneide-Lineal und Scrapbooking Papier für die Unteiler.

Zunächst zerteilt ihr die Karteikarten (Größe DinA5) in zwei Hälften. Am Besten funktioniert das mit einem Schneide-Lineal. Ihr braucht insgesamt 366 Kartenhälften.

Nicht sehr schön, aber sehr praktisch so ein Schneide-Lineal.

Nicht sehr schön, aber sehr praktisch so ein Schneide-Lineal.

Ihr könnt sie entweder gleich beschriften oder das nach und nach machen, je nachdem wieviel Zeit und Geduld ihr habt. Ihr seht meinen 1. Januar des vergangenen Jahres. Hach, Doctors Diary 3. Staffel und der Mädelsabend. Da komme ich gleich wieder ins schwärmen.

Der Stapel mit den ersten Karteikarten - ein halbes Jahr!

Der Stapel mit den ersten Karteikarten – ein halbes Jahr!

Für diesen riesigen Stapel an Karteikarten braucht ihr natürlich jetzt auch einen schönen Aufbewahrungsort. Im Sommer, in der Erdbeerzeit, bin ich dann auf diesen Karton gestoßen, der sich perfekt eignete. Die Karteikarten passen rein und schöner machen, war nicht so schwer.
Falls ihr so einen Karton sucht, ich habe ihn bei einem der Erdbeerstände gefunden, die aussehen wie Erdbeeren und in der Erdbeerzeit überall rumstehen, selbst bei uns an der Uni.
Jetzt habe ich Lust auf Erdbeeren. Manno!

Leckere Erdbeeren - eine schöne Sommererinnerung.

Leckere Erdbeeren – eine schöne Sommererinnerung.

Mit Mod Podge und pasendem Papier lässt sich daraus ein ansehnlicher, schöner Aufbewahrungskarton zaubern. Ich habe mich für grün und gelb entschieden, denn gelb ist so fröhlich und in unserem Wohnzimmer ist es an vielen Stellen grün, sodass es gut da rein passt. Aber jede Farbe, jedes Muster ist möglich und vorstellbar, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Von innen fröhlich gelb!

Von innen fröhlich gelb!

Während meiner Arbeit bin ich dann auf ein kleines Problem gestoßen, dass sich aber schnell und einfach beheben ließ. Das Papier ist viel zu dünn, um starke Farben zu überkleben. Die Lösung? Ihr klebt mindesten zwei Schichten außen an, damit man die Schrift oder Bilder nicht mehr sieht und die Farbe gleichmäßig ist.

Ist die Farbe zu stark oder das Papier zu dünn?

Ist die Farbe zu stark oder das Papier zu dünn?

Das ganze müsst ihr dann nur noch trockenen lassen und schon könnt ihr eure Karteikarten mit den Tagen des Jahres hineinstellen. Es fehlt nur noch eine Unterteilung der Monate. Ihr könnt alte Postkarten nehmen, die ihr irgendwo aufbewahrt habt und falls sie nicht passen könnt ihr sie einfach zuschneiden. Oder ihr bastelt euch wie ich aus Schnipseln oder Fotokarton eigene Unterteiler. Ich habe noch nicht alle Monate aufgeteilt, aber das werde ich in den nächsten Tagen noch nachholen.

Monats-Teiler aus übriggebliebenem Bastelpapier.

Monats-Teiler aus übriggebliebenem Bastelpapier.

Mit einem Nachmittag Zeit, oder Abends beim Fernsehnschauen habt ihr ratzsfatz einen Kalender erstellt, den ihr über Jahre führen könnt. So könnt ihr in drei Jahren schauen, was ihr am 1. Januar 2014 gemacht habt.
Da ich diesen Kalender nun schon ein Jahr führe, kann ich euch sagen, dass es nicht viel Zeit kostet, am Tag eine Zeile zu füllen. Ich muss gestehen, dass an manchen Stellen sehr häufig Uni, Hausarbeit, Uni-Bib und andere alltägliche Sachen stehen, aber das gehört dazu.

Uni. So sieht es aus, aber das ist das Leben.

Uni. So sieht es aus, aber das ist das Leben.

Ich bin schon jetzt gespannt, was ich dieses Jahr aus dem letzten Jahr entdecken werde.
Es gibt übrigens noch andere spannende Ideen, wie man über mehrere Jahre einen Kalender führen kann. Der 5-Jahres-Kalender ist auch toll, aber ich bin mit diesem hier schon voll ausgelastet. Ich gebe aber zu, dass ich mich von der Idee durchaus habe inspirieren lassen.

Ich wünsche euch noch einen erholsamen Neujahrstag. Ich hoffe ihr verbringt ihn wie ich auf der Couche ohne zu viel Action.

Happy Crafting!

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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt?

Heute ist Sonntag.

So fing mein Tag an. Ein ganz normaler Sonntag. Nichts besonderes.

Ich tue also, was ich jeden Sonntag tue nachdem mein Bett mich rausgeschmissen hat. Ich koche Tee, nehme mir Spekulatius zum Frühstück, kuschele mich mit meiner Lieblingsdecke aufs Sofa und mache den Fernseher an. Wintersport was auch sonst – ich liebe Wintersport im Fernseher – da fühle ich mich gleich richtig aktiv und sportlich.
Besser kann mein Tag eigentlich nicht mehr werden.

Die Sportler springen und laufen und schießen und rodeln, tun das was sie immer tun.

Schalte ins Studio. Zusammenfassung, Vorschauen, Analysen, Kamerafahrten…

… was ein schöner Adventskranz, hübsche Kerzen…

Moment mal.

Kerzen?

Wie in Plural?

Wie in Drei?

Nachdem mein (noch) schlafendes Hirn alle Puzzleteile zusammengepuzzlt hat, die Schockstarre überwunden war und die Sportler schon wieder ihrem Job nach gingen, wurde mir klar, dass heute der 3. Advent ist.

Das veranlasste mich dazu einen kurzen Selbstcheck durchzuführen:

  • Weihnachtsstimmung: vorhanden – mehr als sonst!
  • Weihnachtsdeko: Minimal – denn ich finde den Karton nicht mehr.
  • Adventskranz: nicht vorhanden
  • Heiliger Abend: Wo – steht; Was – keine Ahnung; Wann – keine Ahnung; Essen – wird es in jedem Fall geben!
  • Geschenke für Weihnachten: kein Einziges!
  • Weihnachtsplätzchen: nicht gebacken

Fazit: Ich bin weder vorbereitet, noch bin ich vorbereitet.

Dagegen musste ich schnell was unternehmen, denn so lange ist es nicht mehr bis Weihnachten. Doch was kann man Sonntags tun, wenn alle Geschäfte zu sind und es draußen so oder so viel zu kalt ist.

Genau! Plätzchen backen!

Meine Familie hat schon immer jede Menge unterschiedliche Plätzchen gebacken, meine Mum ist bei uns die Queen of Plätzchen, sie backt jedes Jahr mindestens 10 verschiedene Sorten.

Sowohl Mr. Hubster, wie auch ich, haben Lieblingsplätzchen.

Meine Lieblingsplätzchen sind Heidesand. Dieser buttrige, zuckrige Geschmack und wenn man sie in den Mund schiebt, dann zergehen sie auf der Zunge. Ihr solltet ihn auf jeden Fall probieren!

Zunächst wird meine Lieblingszutat Butter verarbeitet, indem sie gebräunt wird. Dazu die Butter in einen Topf geben, die Herdplatte anschalten und warten bis die Butter geschmolzen ist. Dann heißt es ein wenig Geduld haben, denn bis die Butter nussbraun ist, dauert es schon eine Weile.

Ein hübsches Stück Butter auf dem Weg zur Bräunung!

Ein hübsches Stück Butter auf dem Weg zur Bräunung!

Ihr solltet ab und zu – nein eigentlich immer – fleißig rühren, denn Butter verbrennt leicht und das wäre nicht gut für die Plätzchen.

Die Butter nähert sich dem richtigen Bräunungsgrad an - Schaum und alles sind erwünscht!

Die Butter nähert sich dem richtigen Bräunungsgrad an – Schaum und alles sind erwünscht!

Wenn die Butter braun ist, in eine Rührschüssel geben und auskühlen lassen. Sie sollte noch nicht wieder fest sein, aber auch nicht mehr warm.

Die gebräunte Butter in der Schüssel. Hm! Njam njam.

Die gebräunte Butter in der Schüssel. Hm! Njam njam.

Dann den Zucker mit dem Vanillezucker und einer Prise Salz mischen und zusammen mit dem Eßlöffel Sahne zur Butter geben.

Die gebräunte Butter trifft die zweite Lieblingszutat: Zucker!

Die gebräunte Butter trifft die zweite Lieblingszutat: Zucker!

Das ganze zu einer cremigen Masse verrühren. Nicht erschrecken, wenn ihr die Masse kurz stehen lasst ist sie fest.

Die Buttercreme - Grundlage eines guten Heidesand!

Die Buttercreme – Grundlage eines guten Heidesand!

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und in Portionen zur Buttermasse geben.

Die erste Portion Sand!

Die erste Portion Sand!

Je mehr ihr von der Mehlmischung dazu gebt, desto krümeliger wird der Teig.

Je mehr Mehl, desto mehr Krümel - Heidesand, ich komme!

Je mehr Mehl, desto mehr Krümel – Heidesand, ich komme!

Mir war der Teig ein bisschen zu krümmelig, um ihn richtig zu verarbeiten, also habe ich noch einmal einen Teelöffel Sahne dazu getan, bevor ich ihn dann ordentlich mit der Hand durchgeknetet habe.

Vor dem durchkneten ist er noch ein wenig krümelig...

Vor dem durchkneten ist er noch ein wenig krümelig.

Den Teig in zwei Teile aufteilen. Lasst euch nicht von der Krümmeligkeit des Teiges in die Irre führen. Wenn ihr ihn gerade lange genug knetet, dann wird er gerade so geschmeidig, dass ihr ihn zu einer schönen Rolle rollen könnt.

Die erste geschmeidige Rolle, die einmal Heidesand werden sollen.

Die erste geschmeidige Rolle, die einmal Heidesand werden sollen.

Die zweite Rolle auch noch rollen und dann beide in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen, damit der Teig durchkühlt. Meine Mutter lässt den Teig immer über Nacht im Kühlschrank. Sie schwört darauf, dass die Plätzchen dann besonders schön werden, da er vollkommen durchgekühlt ist und im Backofen nicht verläuft.

Hübsch eingepackt, kommen sie jetzt in die Entspannungsphase...

Hübsch eingepackt, kommen sie jetzt in die Entspannungsphase.

Die Geduld dafür habe ich nicht, wenn mein Heidesand aus ist, muss schnell neuer her, aber ich lasse die Rollen auch länger im Kühlschrank, um das Risiko zu minimieren.
Wer also die Geduld aufbringt, den Teig eine ganze Nacht im Kühlschrank ruhen zu lassen – bitte tut dies. Für alle anderen, eine halbe Stunde ist das Mindeste, was sein muss!

Den Backofen auf 200° Grad vorheizen.

Die Teigrollen aus ihrer Verpackung auspacken – hat schon ein bisschen was von Weihnachten – und dann in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Es gibt Leute, die mögen sie dicker lieber, aber jeder Jeck ist ja bekanntlich anders. Schneidet sie so wie es euch gefällt!

Teigrolle nach der Entspannungskur im Kühlschrank, bereit sich in Heidesand zu verwandeln.

Teigrolle nach der Entspannungskur im Kühlschrank, bereit sich in Heidesand zu verwandeln.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Scheiben darauf setzen. Lasst ein bisschen Abstand, immerhin ist Backpulver im Teig, aber Ziel ist es, dass sie beim Backen nicht verlaufen, denn sie sollten bis kurz vor dem Backofen gekühlt sein.

Nicht ganz rund, dafür aber gut zu schneiden!

Nicht ganz rund, dafür aber gut zu schneiden!

Die Plätzchen in den heißen Ofen geben und in der Mitte ca. 10 Minuten lang hellgelb backen.
Ich könnte schon beim Geruch verrückt werden und den Backofen aufreißen und alle auf einmal essen.

Frisch aus dem Ofen, leicht verlaufen aber unheimlich lecker!

Frisch aus dem Ofen, leicht verlaufen aber unheimlich lecker!

Auf jeden Fall gleich einen Heidesand vom Blech probieren, aber vorsicht, nicht die Finger verbrennen oder die Zunge! Die sind nämlich furchtbar heiß. Ich spreche da aus Erfahrung glaubt mir.

Die überlebenden Plätzchen – also das zweite Blech – auf eine Kuchengitter legen und abkühlen lassen.

Nom, nom. Sie sagen: Iss mich!

Nom, nom. Sie sagen: Iss mich!

Heidesand schmeckt schon ohne alles fantastisch, aber zu einer schönen Tasse Tee – am besten Assam – sind sie doppelt so entspannend, wie ohne. Probiert es aus!

Ach ja, und lagert sie am besten kühl und luftig – so lange haben diese Plätzchen bei mir noch nie gehalten!

Meinem schlechten Weihnachtsgewissen ist ein wenig Genugtuung getan, Mr. Hubster Lieblingsplätzchen folgen auf dem Fuße.

Hoffentlich!

Happy Baking!

Heidesand

by GU Teatime

Ein bisschen dunkel geworden, aber lecker alle mal!

Ein bisschen dunkel geworden, aber lecker alle mal!

Zutaten:

  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • 2TL selbstangesetzter Vanillezucker (oder 1 Päckchen)
  • Salz
  • 1EL Sahne (+ 1TL falls der Teig zu trocken ist)
  • 300g Mehl (+ Mehl für die Arbeitsfläche)
  • 2TL Backpulver

Zubreitung:

  1. Die Butter in einem Topf erhitzen und unter rühren bräunen, bis sie nussbraun wird. Das dauert eine Weile! Wenn die Butter braun ist, in eine Rührschüssel geben und abkühlen lassen. Die gebräunte Butter sollte gerade noch weich sein, aber nicht mehr warm. Dann den Zucker mit dem Vanillezucker und einer Prise Salz verrühern und zur Butter geben. Die Sahne dazu geben und alles zu einer geschmeidigen Masse verrühren.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und portionsweise unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Zum Schluss die Masse gut durchkneten. Wenn der Teig noch immer zu bröselig ist, 1Tl Sahne dazu geben und unterkneten. Den Teig in zwei Teile aufteilen und mit ein wenig Mehl zu zwei Rollen rollen. Sie sollten einen Durchmesser von ca. 3 cm haben. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kalt stellen.
  3. Den Backofen auf 200° Grad vorheizen. Die Teigrollen in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene in ca. 10 Minuten hellgelb backen.
  4. Die fertigen Plätzchen auf ein Kuchengitter legen und abkühlen lassen.
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…dary! Legendary!

Jetzt aber.

Nachdem ich euch vor einigen Tagen die Sumbitches-Cupcakes vorgestellt habe, sind jetzt natürlich die originalen Originale dran.

Jup. Erdnussbutter-Schokoladen-Karamell-Cookies.

Ich muss immer eine kurze Pause machen, wenn ich das so schreibe und es noch mal laut aussprechen. Ihr könnt Mr. Hubster fragen, der seelige Ausdruck auf meinem Gesicht spricht Bände.

Und wenn ich das so sage, dann will ich gleich eine neue Ladung dieser Cookies machen und sie alle auf einmal in meinen Mund stopfen. Ich sag ja, das Krümelmonster und ich sind verwandt.

Da ich aber schon alle Cookies vom Wochenende alleine gegessen habe – wäre das keine so gute Idee, meine Waage würde es mir übelnehmen.

Dann müsst ihr sie einfach backen und für mich essen. Ich kann euch versprechen, ihr werdet es nicht bereuen.

Das Grundrezept ist bei mir immer das Gleiche, ich variiere nur die Zutaten, die ich zum Schluss rein mache.

♥ Erdnussbutter, Schokolade und Karamell ♥

Ich kann es einfach nicht oft genug sagen.

Wie Barney immer sagt: It’s gonna be legen – wait for it – dary! Diese Cookies sind tatsächlich einfach nur legendary.

Zur Verfeinerung des Teiges braucht natürlich auf jeden Fall Vollmilch-Schokolade. Wenn ihr Drops habt, super, wenn nicht, einfach wie ich die Schokolade kleinschneiden/ hacken.

Für die Karamell-Note habe ich mich für Schokoladen-Toffees von Werther’s Original – für mich heißen sie immer noch Werther’s Echte – entschieden und diese Entscheidung bereue ich nicht. Aber ihr könnt auch Rolo nehmen, das stelle ich mir auch traumhaft vor. Es tut jedes Karamell-Bonbon, das mit Schokolade ummantelt ist.

Total lecker lecker lecker. Habe mindestens drei Bonbons schon vorher gegessen!

Total lecker lecker lecker. Habe mindestens drei Bonbons schon vorher gegessen!

Zu guter Letzt noch die Erdnusbutter. Ob ihr creamy oder crunchy nehmt ist eigentlich egal, ich liebe crunchy und habe die genommen, dadurch waren in den Cookies dann auch noch Erdnusstückchen drin.

Seht ihr die Erdnussbutter? immer rin damit!

Seht ihr die Erdnussbutter? immer rin damit!

Ich habe zunächst die Erdnussbutter untergerührt, ich habe mit zwei total überfüllten Esslöffeln angefangen und dann noch einen dritten dazu getan und das ganze noch mal gut mit Bertha verrührt. Erst dann habe ich mit einem Kochlöffel die Schokoladen- und Karamellbonbon-Stücke drunter gehoben.

Schön unterheben. Ihr seid schon fast im Cookie-Himmel angekommen!

Schön unterheben. Ihr seid schon fast im Cookie-Himmel angekommen!

Der Teig ist beim Kugelrollen sehr sehr sehr sehr fettig. Bei der ganzen Erdnussbutter ist das auch kein Wunder.

Schöne, gleichgroße Kugeln geben schöne Cookies.

Schöne, gleichgroße Kugeln geben schöne Cookies.

Die Rollen für ca. 12-15 Minuten in den Backofen schieben. Die Ränder sollten schon fest sein, aber der Rest ist noch weich. 10 Minuten auf dem Blech auskühlen lassen und erst dann auf ein Kühlrost übertragen.

Am Besten schmecken die Sumbitches noch warm, aber auch kalt sind sie einfach hinreißend lecker.

Direkt vom Blech schmecken sie am leckersten! Aber vorsicht, erst die 10 Minuten abwarten!

Direkt vom Blech schmecken sie am leckersten! Aber vorsicht, erst die 10 Minuten abwarten!

Also, wenn ihr demnächst die neueste Staffel von HIMYM schaut, dann macht euch vorher diese himmlischen Leckereien, dann macht das schauen um so mehr Spaß.

Ran an die Cookies. Jetzt! Sofort.

Happy Baking!

HIMYM-Sumbitches-Cookies

by me

Erdnussbutter-Schokoladen-Karamell- Cookies aka Sumbitches

Erdnussbutter-Schokoladen-Karamell- Cookies aka Sumbitches

Zutaten:

  • 250g (2Cups&2TL) Mehl
  • 1/2TL Natron
  • 1/2TL Salz
  • 190g geschmolzene Butter
  • 180g (1Cup) braunen Zucker
  • 100g (1/2Cup) Zucker
  • 1EL Vanillezucker, selbstangesetzt
  • 1 Ei (L)
  • 1 Eigelb (L)
  • 2-3EL Erdnussbutter
  • 100g Vollmilchschokolade, gehackt oder als Drops
  • 150g weiche Schokoladen-Toffees, in Stücke geschnitten

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 165°C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Das Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel gut vermischen.
  3. In einer großen Schüssel die geschmolzene Butter mit den beiden Zucker mit dem Mixer vermischen, bis die Masse gleichmäßig und geschmeidig ist. Das dauert ca. 1-2 Minuten.
  4. Das Ei, Eigelb und das Vanilleextrakt kurz darunter mischen.
  5. Die Geschwindigkeit des Mixers auf niedrig stellen (bei Bertha ist es Stufe 1 von 3) und nach und nach das Mehl einrieseln lassen. Falls ihr wie ich einen Handmixer habt, einfach nach und nach kleine Portionen hinzufügen.
  6. Die Erdnussbutter unter die Masse rühren. Dann die Schokolade und die Schokoladen-Toffee Stücke mit einem Holzlöffel unterheben.
  7. Ein bis zwei Teelöffel von dem Teig abnehmen, das Stück zu einer Kugel formen und in einem Abstand von 5 cm auf das Backblech legen.
  8. Jeweils ein Blech in den Ofen geben, bis die Ränder der Cookies beginnen fest und braun zu werden. Das innere sollte jedoch noch weich und fluffig sein. Das sollte so ca. 15-20 Minuten dauern. Das Blech nach der Hälfte der Zeit wenden.
  9. Dann für 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Erst dann vom Blech nehmen, um sie gleich zu essen oder auf einem Rost abkühlen zu lassen.
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It’s gonna be legen – wait for it….

Ja genau. Heute geht es um How I met your Mother.

Und natürlich auch ums Backen.

How I met your Mother (auch HIMYM genannt) ist eine meiner Lieblingsfernsehserien. Ich liebe die Charaktere und ihre kleinen Eigenheiten, die Witze und die Probleme und am Besten gefällt mir natürlich die schier endlos lange Geschichte von Ted, wie er die Mutter über fünf Millionen Ecken kennenlernt.

Am Besten an der Serie ist aber, dass Mr. Hubster und ich sie von Staffel 1 Folge 1 bis Staffel 9 Folge 6 (das ist die aller neueste im Moment) zusammen geschaut haben. Sonst ist unser Geschmack nicht so kompatibel und meistens schaffen wir es auch nicht gemeinsam eine ganze Serie zu schauen (mal abgesehen von den Star Trek Serien, die wir ja jeden Sonntag zusammen mit Freunden schauen).

Aber HIMYM haben wir geschafft und sind jetzt total traurig, dass die letzte und neunte Staffel angebrochen ist. Jede Folge wird zelebriert. Ich verspreche ich werde hier nicht Spoilern und keine Geheimnisse verraten. Ehrenwort.

Bis auf ein klitzekleines.

Logischerweise werden Teds Freunde die Mutter auch kennenlernen. Lilly ist die erste, die sie kennenlernt, wieso, weshalb, warum, das wird hier natürlich ein Geheimnis bleiben, aber eine entscheidende Rolle spielen Cookies, die sogenannten Sumbitches.

Als ich so überlegt habe, was für einen Cupcake ich für das Blog-Geburtstags-Geburtstags-Blogevent von Juli von foodsandeverything backen sollte – immerhin bin ich ein absoluter Serienjunkie und ich schauen mindestens eine Millionen Serien total gerne – war es ziemlich schnell klar, dass es Sumbitches-Cupcakes sein mussten.

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Am Wochenende bin ich dann auch endlich dazu gekommen zuerst Sumbitches zu backen – die Cookies – und dann im Anschluss daran die passenden Cupcakes dazu.

Sumbitches sind Cookies mit Erdnussbutter, Schokolade und Karamell.

Ja, ihr habt richtig gehört. Erdnussbutter, Schokolade UND Karamell. Ich bin vom Stuhl gefallen, als ich hörte was für Zutaten da drin sind und Mr. Hubster musste mich erst liebevoll aus meiner Schockstarre befreien, bevor mir das Rezept für die Cookies und die Cupcakes einfach ins Gehirn fielen.

Klonk und sie waren da.

Heute gibt es für euch das Rezept der Cupcakes, und in den nächsten Tagen folgt das Rezept für die Sumbitches. Sumbitches sind meine neuen Lieblingscookies – und ich teile diesmal selbst mit dem Krümelmonster nicht. Alle meins! Keeeeeekse.

Der Cupcake Teig ist ziemlich einfach, ein Grundteig mit ein paar kleinen Extras. Erdnussbutter, einem Karamellbonbon und einem Stück Schokolade. Voila. Fertig ist der Cupcake. Okay. Bis auf das Topping, aber auch das ist einfach und lecker!

Dafür braucht man eigentlich nur ein Wort. Sumbitches.

Zunächst den Zucker und die weiche Butter schaumig schlagen. Beim erstenmal habe ich normalen Zucker und einen EL Vanillezucker verwendet, beim zweiten Mal habe ich braunen Zucker genommen plus den Vanillezucker. Ich muss sagen, mir hat der mit dem braunen Zucker besser geschmackt, der war karamelliger.

Ich habe mich gefragt, wie viele Butter Zucker Photos ich eigentlich habe und ob es jemandem auffallen würde, wenn ich immer das selbe benutzen würde...

Ich habe mich gefragt, wie viele Butter Zucker Photos ich eigentlich habe und ob es jemandem auffallen würde, wenn ich immer das selbe benutzen würde…

Dann zwei Eier dazu geben. Das zusätzlich Ei kann definitiv nicht schaden, das hat beim zweiten Mal den Teig noch lockerer gemacht (eigentlich gehört nur eines rein). Ich kann euch nur empfehlen ein zweites rein zu tun.

Ich weiß nicht, wie lange Bertha noch durchhält...

Ich weiß nicht, wie lange Bertha noch durchhält…

Mehl, Backpulver und Salz verrühren, die Milch abmessen, falls ihr nicht zwei Eier benutzt.
In zwei Ladungen abwechseld zur Ei-Zucker-Masse geben und gut verrühren.

Das kann man nicht schön umschreiben: Mehl zu Teig. Fertisch.

Das kann man nicht schön umschreiben: Mehl zu Teig. Fertisch.

Einen guten vollen Esslöffel Erdnussbutter unter den Teig rühren. Das gibt ein zartes, aber fantastisches Erdnussaroma, schon wenn man den Backofen nach dem Backen auf macht. Ich liebe liebe liebe liebe es!

Me loves Peanutbutter. Very much!

Me loves Peanutbutter. Very much!

Jetzt jeweils einen Esslöffel Teig in die Muffinform geben. Dann ein Stück Schokolade darauf legen.

Für den Hauch von Schokolade... sackt nur leider zum Boden :-(

Für den Hauch von Schokolade… sackt nur leider zum Boden :-(

Dadrauf dann noch das Karamellbonbon. Da die guten Toffees für den ersten Versuch drauf gingen (bei dem ich die Erdnussbutter im Teig vergessen habe – uuuups), habe ich beim zweiten Mal die Karamellbonbons die ich immer da habe genommen. War super lecker.

Fall ihr euch wundert: Das Mehl soll das absacken verhindern. Hat leider nicht ganz geklappt.

Fall ihr euch wundert: Das Mehl soll das absacken verhindern. Hat leider nicht ganz geklappt.

Dann den restlichen Tag auf den Muffins verteilen und flugs in den Backofen verfrachten.
Bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen lassen.

Die ganze Küche roch nach Erdnussbutter.

Die ganze Küche roch nach Erdnussbutter.

Für das Topping die kalte Sahne aufschlagen, mit der Karamellsoße verzieren (ich habe Dulche de Leche verwendet) und einen Mini-Sumbitches Cookie darauf.

Fertige Sumbitches-Cupcakes beim Mädelsabend.

Fertige Sumbitches-Cupcakes beim Mädelsabend.

Dann einfach reinbeißen und fertig. Sumbitches. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

Happy Baking.

Sumbitches-Cupcakes

by me

Eine winzig kleine Sünde!

Eine winzig kleine Sünde!

 

Zutaten (für 6 Cupcakes):

  • 75g weiche Butter
  • 75g (braunen) Zucker
  • 1 EL Vanillezucker, selbstangesetzt
  • 2 Eier
  • 100g Mehl
  • 1 gehäuften TL Backpulver
  • etwas Milch – wenn ihr nur ein Ei rein macht, dann 75ml. Aber wenn ihr zwei rein macht, dann weniger.
  • Einen sehr gut gehäuften EL Erdnussbutter, crunchy
  • 6 Stücke Schokolade
  • 6 Karamellbonbons (am besten mit Schokolade überzogen)
  • 200ml kalte Sahne
  • Karamellsoße, bzw. Dulche de Leche
  • Mini-Sumbitches

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen, das Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen und beiseite stellen.
  2. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig/ cremig schlagen.
  3. DIe EIer dazugeben und gut unterrühren.
  4. Mehl mit dem Backpulver mischen und zu der Eier-Zucker-Masse geben und gut verrühren. Die Milch dazu rühren, bei mir waren es 3-4 EL.
  5. Die Erdnussbutter unter die Masse rühren.
  6. 1EL Teig in jede Muffinform geben, darauf die Schokolade und das Karamellbonbon geben. Den restlichen Teig darauf verteilen. Falls ihr Teig übrig habt, könnt ihr noch 1-2 zusätliche Cupcakes machen!
  7. Für 20 Minuten bei 200 Grad in den Backofen schieben. Die Garprobe machen und kurz auf dem Blech abkühlen lassen, rausnehmen und vollkommen abkühlen lassen.
  8. Die Sahne steif schlagen, die Karamellsoße darüber geben und mit dem Cookie verzieren.
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So schmeckt der Herbst!

Meine Liebe zu dieser wunderbaren Jahreszeit habe ich ja schon einmal kungetan und bei dem goldenen Herbst der letzten Tage kann man sie ja auch nur genießen.

Auch wenn sich hier bei uns der Himmel schon wieder zuzieht, mein Enthusiasmus für den Herbst lässt einfach nicht nach.

Der Markt ist noch immer voll mit Kürbissen und meine Mutter hat heute noch eine Menge mehr aus dem Garten meiner Tante mitgebracht.

Am Dienstag war bei uns auch endlich mal wieder Mädelsabend und zur Feier des Tages habe ich das allerbeste Kürbisrezept ausgepackt, das es gibt.

♥ Kürbis-Cannelloni ♥

Wenn ihr die Möglichkeit habt es nachzukochen, dann tut das auf jeden Fall. Meine Mädels lieben es, sobald der erste Kürbis auf dem Markt zu entdecken ist, wird gefragt, ob ich es machen kann und dann könnte ich es jede Woche machen, wenn es nach ihnen (und mir natürlich auch) geht.

Nicht nur die Mädels sind begeistert, wir haben auch alle Menschen in unserem Umfeld angesteckt. Das Rezept müsst ihr einfach nachkochen – und es ist für Vegetarier geeignet.

Also Jazz: Nicht faulenzen, sondern den Kürbis auspacken und nachkochen!

Das perfekte Rezept für das Blogevent von Sandra von Naschkatzenalarm und Claudia von Kulinarikus, denn so schmeckt für mich der Herbst.

Alles fängt damit an, dass man ein Kürbispüree herstellen muss. Ihr nehmt am besten Muskatkürbis, aber falls ihr den nicht kriegt, tut es auch Hokkaido. Den Kürbis schälen, die Kerne entfernen und in Stücke schneiden.

Muskatkürbis riecht immer ein bisschen wie Melone, wenn man ihn aufschneidet!

Muskatkürbis riecht immer ein bisschen wie Melone, wenn man ihn aufschneidet!

Die Stücke mit Pfeffer und Salz würzen und mit 2 EL Olivenöl mischen.

Nicht wundern. Das ist die dreifache Menge!

Nicht wundern. Das ist die dreifache Menge!

Weil dieses Gericht bei uns so beliebt ist, habe ich gleich die dreifache Menge gemacht und den Rest eingefroren – daher diese riesen Menge Kürbis. Ich kann euch das nur empfehlen, denn dann habt ihr es immer gleich griffbereit – und ihr könnt die Kürbis-Cannelloni-Saison bis in den Sommer verlängern.

Die Würfel in eine ofenfeste Form geben und für 30 Minuten bei 220 Grad im Backofen garen.

Die Kürbiswürfel frisch aus dem Backofen.

Die Kürbiswürfel frisch aus dem Backofen.

Währenddessen das “Bett” für die Cannelloni vorbereiten.

Ja, diese Cannelloni sind so besonders gut, dass sie auf ein “Bett” gelegt werden, denn das haben sie verdient!

Die Frühlingszwiebeln – ihr könnt auch eine Stange Lauch nehmen – putzen, waschen und in feine Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehe bereitlegen – nicht schälen oder kleinschneiden, wenn ihr eine Presse habt! Warum nicht? Weil: Wenn ihr ihn mit der Schale durch die Presse drückt, dann könnt ihr die Reste nachher viel besser rauskratzen.
Auch die getrockeneten Tomaten klein schneiden. Ob in Öl eingelegt oder nicht ist egal.

Die Grundzutaten für das Cannelloni-Bett!

Die Grundzutaten für das Cannelloni-Bett!

Die Butter und das restliche Olivenöl in einer Pfanne erhitzen – bei mittlerer Hitze. Die Frühlingszwiebeln und den durch die Presse gedrückten Knoblauch ungefähr 5 Minuten lang darin andünsten. Die getrockeneten Tomaten dazu geben und mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker würzen.

Die ersten Schritte zur Füllung...

Die ersten Schritte zum weichen Bett.

Mit Weißwein ablöschen und dann den Wein fast verkochen lassen. Mit Sahne auffüllen und das ganze bei mittlerer Hitze 10 Minuten einkochen lassen. Dann das “Bett” in die Form geben, die nachher die Cannelloni auf ihrer reise in den Backofen begleiten wird.

Das Bett ist gerichtet!

Das Bett ist gerichtet!

Für die Füllung nun die gegegarten und abgekühlten Kürbiswürfel pürieren.

Nom nom nom nom. Kürbispüree!

Nom nom nom nom. Kürbispüree!

Die Thymianblätter abzupfen und mit einem Messer klein hacken. Zusammen mit dem Ricotta, einem Teil des Grana Padano sowie Pfeffer und Salz zum Püree geben und alles zu einer einheitlichen Masse verrühren.

Die Füllung muss nur noch gerührt werden.

Die Füllung muss nur noch gerührt werden.

Jetzt geht es ans Befüllen. Ich kann euch nur empfehlen einen Spritzbeutel zu benutzen, noch besser ist eine Deko-Biene, die ich immer benutze, aber es wird so oder so eine Matscherei. Es lohnt sich aber in jedem Fall!
Die Cannelloni auf ihr schönes Bett legen – es sollen 16 sein, in meine Form passen aber nicht so viele!

Da liegen sie im Bettchen, die Cannelloni!

Da liegen sie im Bettchen, die Cannelloni!

Den restlichen geriebenen Käse darüber verteilen, den Mozarella in Scheiben schneiden und auch noch darüber geben.

Jetzt sind die Cannelloni bereit für die Bräunungskur im Ofen.

Jetzt sind die Cannelloni bereit für die Bräunungskur im Ofen.

Das ganze muss jetzt im Backofen ein bisschen ruhen und gebacken werden. Bei 200 Grad in der Mitte für ungefähr 30 Minuten.

Dann könnt ihr diese Schönheit endlich, endlich genießen.
Leider sind meine Bilder ein bisschen arg unterbelichtet, aber unser Mädelsabend beginnt um 19 Uhr und da ist es leider schon dunkel. Da es dieses Gericht bei uns noch öfter geben wird, werde ich beim nächsten Mal ein schönes Foto schießen und euch noch nachliefern.

Kürbis-Cannelloni

by e&t 10/2012

Dieses Gericht ist ein Gedicht!

Dieses Gericht ist ein Gedicht!

Zutaten:

  • 850g Kürbis (am besten Muskatkürbis, aber auch Hokkaido wurde schon mehrfach getestet)
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3-4 Frühlingszwiebeln oder 1 Stange Lauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 1 EL Butter
  • Zucker
  • 200ml Weißwein
  • 250g Schlagsahne
  • 4 Stile Thymian
  • 150g Grana Padano (oder einen anderen italienischen Hartkäse), gerieben
  • 1 Kugel Mozarella
  • 250g Ricotta
  • 16 Cannelloni

Zubereitung:

  1. Für das Kürbispüree den Kürbis schälen und von den Kernen befreien. Den Kürbis in gleichgroße Würfel schneiden (ca. 2cm groß). Mit Salz und Pfeffer würzen und mit 2 EL Öl mischen. In eine ofenfeste Form geben und bei 220 Grad im Backofen für 30 Minuten garen.
  2. Die Frühlingszwiebeln (oder den Lauch) putzen, waschen und klein schneiden – in dünne Scheiben. Die getrockneten Tomaten fein würfeln. Die restlichen 2 EL Olivenöl mit der Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Frühlingszwiebeln reingeben, sowie den Knaublauch reinpressen. Bei mittlerer Hitze 5 Minuten andünsten. Die getrockenten Tomaten dazugeben, mit Pfeffer, Salz und Zucker würzen. Mit dem Weißwein ablöschen und fast vollständig einkochen lassen, dann mit der Sahne auffüllen. Die Sauce 10 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Die Sahnesauce in eine Auflaufform (25x30cm) geben und beiseite stellen.
  3. Die Kürbiswürfel abkühlen lassen und in ein hohes Gefäß geben. Mit dem Schneidstab pürieren. Die Thymianblätter abzupfen und fein hacken. Den Grana Padano reiben und den Mozarella in Scheiben schneiden.
  4. Das Kürbispüree mit dem Ricotta, 90g des Grana Padano und dem Thymian mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Ordentlich würzen! In den Spritzbeutel, oder die Deko-Biene geben und gleichmäßig in die Cannelloni verteilen. Die Cannelloni auf das Sahnebett legen.
  5. Den restlichen Grana Padano darua verteilen und die Mozarellascheiben darauf legen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad in der Mitte goldbraun backen.
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If you’re happy and you know it…

… stomp your feet!

Manche Tage beginnen einfach schon gut.

Wenn es leckeren Zitronenkuchen zum Frühstück gibt – was kann da überhaupt noch schiefgehen?
Genau.
Überhaut gar nichts.

Drei Stunden Arbeit – die Schüler tippi toppi, denn ab danach sind Herbstferien. Da kann auch mein Tag kaum noch besser werden.
Herbstferien ich komme.

Meine Lieblingsbeschäftigung im Herbst: Laub durch die Gegend kicken!

Meine Lieblingsbeschäftigung im Herbst: Laub durch die Gegend kicken!

Meistens sind es ja die kleinen Dinge die einem die meiste Freude bereiten.
An der Eisdiele Signorina genannt zu werden, auch wenn man schon fast fünf Jahre verheiratet ist. Oder von einer Dozentin mit Miss angeredet zu werden – gut, die meisten Studentinnen sind nicht verheiratet, geschweige denn so alt wie ich.

Da habe ich mich gestern gleich ein paar Tage jünger gefühlt.

Das Beste aber ist, wenn man dann nach Hause kommt, und etwas machen kann, was man schon immer mal wieder machen wollte, aber bis jetzt noch nicht die Zeit dazu hatte.

Dazu muss ich sagen, ich bin ein Tee-Junkie.

Ich besitze das allerschöneste und tollste und überhaupt beste Teeregal der Welt, der Hamburger hat es mir vor Jahren zum Geburtstag geschenkt – selbst geschreinert.

Glaubt ihr mir nicht?

Mein Schatz!

Mein Schatz!

Ja, das ist mein Teeregal.

Ja, die Dosen waren zu einem Zeitpunkt vor nicht all zu langer Zeit noch alle mit Tee befüllt.

Ja, ich trinke alle diese Tees rund ums Jahr – einige zwar nur einmal, aber wer zählt da schon mit.

Ja, ich habe für jede Stimmung einen Tee.

Ja, ich folge einem total tollen Blog, der Tees testet und freue mir jedesmal einen Keks, wenn ich neue Tees entdecke, die ich unbeding probieren möchte.

Und ja, ich besitze mehr als fünf Teekannen, man muss als Teetrinker natürlich auf jede Eventualität vorbereitet sein. Man weiß ja nie, welche Teetrinker zu Besuch kommt.

Ich sag es ja. Ich bin ein Tee-Junkie.

Deshalb hat dieses Blog-Event zu mir gesprochen. Nein, es hat mich angeschrien.

It's teatime!

It’s teatime!

Nicht erst heute, nein, schon als ich es entdeckt habe. Sofort. Seitdem weiß ich auch schon was ich dazubeitragen werde. Passend zum Herbst, mit vielen schönen Gewürzen, mollig warm und duftend lecker.

Chai Latte, oder wie er im original heißt: Indischer Milchtee.

Was ihr braucht ist einfach.

Zunächst sucht euch ein gutes Lied, das ihr euch auf die Ohren packen könnt, damit ihr durch die Küche tanzen könnt, während ihr diese flüssige Leckerei zubereitet.

Wichtig ist zu dieser Jahreszeit der Zimtgeschmack. Ich habe ein Stück von einer Zimtstange abgeschnitten und die Überreste dieses Stückes in ein Teesieb getan.

Die beste Zutat der Welt!

Die beste Zutat der Welt!

Dann braucht ihr zwei Kardamonkapseln, die ihr aufdrückt. Das kann ein bisschen Kraft kosten, aber das geht eigentlich immer ganz gut.

Klein aber Oho!

Klein aber Oho!

Zusätzlich kommen noch zwei Nelken hinzu, auch die solltet ihr leicht andrücken, damit der Geschmack zur Geltung kommt.

... und noch mehr herbstliche Gewürze!

… und noch mehr herbstliche Gewürze!

Für die wohlige Wärme sorgen die Pfefferkörner im Tee. Die habe ich ganz gelassen, aber man schmeckt die Pfeffernote sehr gut raus.

Für die leichte Schärfe!

Für die leichte Schärfe!

Den frischen Ingwer habe ich geschält und in Stücke geschnitten und zu den anderen Gewürzen gegeben.

Die Zutaten noch trocken!

Die Zutaten noch trocken!

Jetzt das ganze gerade mit so viel kochendem Wasser übergießen, dass alles bedeckt ist. Ich habe das ganze ca. 5 Minuten ziehen lassen, der Sud hatte dann einen leicht bräunlichen Ton.

Gewürze im Wasserbad.

Gewürze im Wasserbad.

Einen guten Teelöffel kräftigen Assam-Tee dazugeben und die Tasse bis zur Hälfte nochmals mit kochendem Wasser übergießen. Das ganze mindestens 3 Minuten ziehen lassen. Mir ist das für einen Assam eigentlich schon viiiiiieeel zu lang, ich mag eher leichte Tees, aber wenn ihr nachher noch eine halbe Tasse Milch dazu schüttet, solltet ihr einen kräftigen Tee haben.

Teeeeeeee!

Teeeeeeee!

Zu einem ordentlichen Chai Latte gehört natürlich auch die Milch. Logisch, sonst würde das ganze ja auch nicht Milchtee heißen bzw. Chai Latte.

Ich besitze keinen Milchaufschäumer oder sonst irgendein Firlefanz zum Milch aufschäumen. Ich nehme immer meine Bertha.

Ich habe die Milch für den Chai Latte kalt mit Bertha aufgeschlagen. Der Milchschaum ist nicht ganz so fest, aber trotzdem toll. Wer die Milch lieber warm hat, kann das gerne machen und sie dann zu Schaum schlagen.

Meine Bertha macht schönen Milchschaum. Nicht ganz so kompakt wie im Kaffehaus, aber ich mags so lieber!

Meine Bertha macht schönen Milchschaum. Nicht ganz so kompakt wie im Kaffehaus, aber ich mags so lieber!

Und Voila. Fertig ist der Chai Latte.

I heart Milchschaum.

I heart Milchschaum.

Ich gebe zu, dass das kein klassischer Milchtee ist, denn der wird viel länger gekocht. Aber als kleine Leckerei an einem verregnete, kalten Herbsttag ist dieser Tee einfach super.

Chai Latte

by me

Schlürft man am besten an einem schönen Herbstnachmittag!

Schlürft man am besten an einem schönen Herbstnachmittag!

Zutaten für 500ml:

  • Ein Stück Zimtstange
  • 2 Kardamonkapseln
  • 2 Nelken
  • 4 Pfefferkörner
  • Ein Stück frischer Ingwer
  • 1TL Assam Tee
  • 200 ml Milch

Zubereitung:

  1. Die Zimtstange, zerdrückte Kardamonkapseln, Nelken, Pfefferkörner und ein Stück frischen Ingwer in ein Teesieb geben und mit kochendem Wasser übergießen bis alles bedeckt ist. Mindestens 5 Minuten ziehen lassen.
  2. Den Assam-Tee dazugeben und nochmal ca. 200 ml kochendes Wasser übergießen und 3-4 Minuten ziehen lassen.
  3. Die Milch in eine hohe Schüssel geben, mit dem Handmixer schaumig schlagen.
  4. Das Teesieb heraus nehmen und die schaumiggeschlagene Milch dazu geben.
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Eine Sünde am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!

Wenn ich so aus meinem Fenster schaue, dann wird es doch deutlich: Es ist Herbst.

Das leichte Grau des Himmels, der Nieselregen, die sich rapide verfärbenden Blätter an den Bäumen und die Menschen die frierend durch die Straßen laufen.

Ich finde es draußen im Moment ganz angenehm, klar es ist nicht mehr so schön warm, aber in meiner Fleecejacke und in meinen dicken Schaal eingemuckelt kann mir das Wetter nichts anhaben. Für den leichten Nieselregen, der im Moment die Gärten berieselt, brauche ich auch definitiv keinen Regenschirm. Um meine Mutti zu zitieren: Kind, du bist ja nicht aus Zucker.

Mr. Hubster geht im Moment nicht so gerne vor die Tür, brrr ist das kalt, sagt er immer. Ich zucke dann nur mit den Schultern und sage: Geht doch. Manchmal frage ich mich echt, ob ich nicht mehr ganz gaga bin, denn im Winter friere ich mir bei diesen Temperaturen den Popo ab, bibbere und zittere und verfluche den Wettermann vom Fernsehn, dass er nicht besseres Wetter herbeizaubern kann – es sei denn es schneit, dann gibt es für mich kein Halten mehr.

Vielleicht liegt es einfach an den schönen bunten Farben draußen und dem Nieselregen, dass ich mich so wohl fühle.

Vielleicht liegt es aber auch einfach an den ganzen tollen Gewürzen, die man in dieser Jahreszeit wieder auspackt, weil sie einfach dazu gehören, wie – ja wie was eigentlich? Ich weiß es nicht. Da wir aber noch nicht in der Weihnachtszeit sind – ich wehre mich bis Ende November gegen den von den Supermärkten verordnete Weihnachtsleckereien-Einkaufswusel – habe ich bis jetzt nur den Zimt ausgepackt.

Zimt kann ich eigentlich das ganze Jahr überall drüber streuen, aber ich muss gestehen, ab den ersten Herbsttagen schmeckt er hundertmal so gut und gibt einem dieses wohlig-warme Gefühl.

Heute morgen habe ich ein bisschen wohlig-warmes Gefühl gebraucht, denn aus dem Bett aufstehen ist an manchen Tagen schwerer als an anderen, und heute war so ein Tag, an dem sich Bett doch wesentlich besser anhört als Schreibtisch.

Aber: Ein gutes Frühstück lockt mich immer aus dem Bett, selbst wenn ich es mir selber machen muss.

Was soll ich sagen. Dieses Frühstück ist einfach, schnell gemacht, lecker und absolut ungesund. Was mich aber nie daran hindert, es mit größter Freude immer und immer und immer wieder zu essen.

Die Rede ist von Zimttoast.

Jup, Zimttoast.

Jetzt sagt mir nicht, ihr habt noch nie Zimttoast gegessen.

Nie?

Ich kann euch sagen ihr habt definitiv was verpasst und solltet es so schnell wie möglich nachholen. Und extra für euch – und Frl. Moonstruck – habe ich für euch heute das ultimative Zimttaost-Rezept mitgebracht.

Grundlage für das perfekte Zimt-Toast ist natürlich die Butter. Sie sollte weich sein, also Zimmertemperatur haben, sodass ihr sie mit einer Gabel schön zerdrücken könnt.

Die Grundlage muss schön zermatscht werden...

Die Grundlage muss schön zermatscht werden…

Den Zucker und den Zimt zur Butter geben und alles so lange verrühren, bis es eine homogene Masse ist.
Ich könnte mich schon alleine in diese Mischung reinsetzen, bei Butter und Zucker gibt es bei mir eh schon kein Halten mehr, aber gibt es dazu noch Zimt, dann ist der 30 Sekunden Küchentanz schon mal vorprogrammiert.

Jetzt gehts los! Schön vermischen!

Jetzt gehts los! Schön vermischen!

Zucker-Zimt-Butter check!

Jetzt kommt die zweite extrem wichtige Zutat, ohne die ein Zimttoast gar kein Zimttoast wäre – der Toast.
Da Mr. Hubster kein Vollkorn-Toast isst, gibt es bei uns eigentlich immer das helle Toast, das in jedem Fall noch ungesünder ist, als das Vollkorn-Toast. Zumindest sage ich ihm das immer, um ihn zu ärgern, ob das tatsächlich so ist, weiß ich leider nicht.

Ihr könnt jeden Toast der euch schmeckt verwenden. Den Toast auf ein Backblech verteilen, je nach Größe der Toasts passen 5 bis 6 Toast auf das Blech. Ich hatte Glück, es passten 6 auch wenn meine Butter nur für 5 gereicht hat.

Toast auf Backblech. Ein Kunstwerk.

Toast auf Backblech. Ein Kunstwerk.

Jetzt geht es ans fertig machen. Die Butter-Mischung gleichmäßig auf dem Toast verteilen, bis an die Ränder. Das ist wichtig, weil sonst der Rand trocken wird und verbrennen kann. Das will ich definitiv nicht – und ihr auch nicht.

Auch den Rand gut einstreichen. Sonst passiert das...

Auch den Rand gut einstreichen. Sonst…

Jetzt geht das ganze ab in den Ofen unter den Grill. Ihr müsst den Toast dabei im Auge behalten, sonst verbrennt er euch. Ich habe den Toast auch schon einfach nur bei 200°C im Backofen gebacken. Mit Grill wird er ein bisschen knuspriger.

...passiert das. Am Rand angebrannt!

…passiert das. Am Rand angebrannt!

Ich habe mich in meine Kuscheldecke eingekuschelt, den Stapel Zimttoast vor mir, daneben eine schöne Tasse Tee – ein leichter grüner Tee. Ich sag euch, das war ein Frühstück, das sich lohnt.

Mein Stapel Frühstückstoast!

Mein Stapel Frühstückstoast!

Und weil heute der letzte Tag ist, um am Blogevent von Frl. Moonstruck teilzunehmen und mit ihr den Geburtstag ihres Blogs zu feiern, habe ich noch schnell, auf den letzten Drücker, dieses leckere Rezept eingereicht. Jetzt bin ich gespannt was die Fräuleins der Bloggerwelt morgens so frühstückt! Ich kann es kaum erwarten!

Speise morgens wie ein Fräulein, quer

Zimt-Toast

by me

Lecker lecker lecker!

Lecker lecker lecker!

Zutaten (für 2 Personen)

  • 8 Toastscheiben
  • 125g Butter, Zimmertemperatur
  • 100g (Vanille-)Zucker (oder weniger je nach Geschmack)
  • 1TL Zimt

Zubereitung:

  1. Die Butter mit einer Gabel zerdrücken, mit dem Vanillezucker und dem Zimt vermischen, bis alles gut vermischt ist.
  2. Die Buttermischung gleichmäßig auf die Toastscheiben verteilen. Dabei darauf achten, dass die Butter bis zum Rand gezogen wird!
  3. Auf ein Backblech legen und unterm Grill knusprig garen.
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Wenns zum Frühstück was besonderes sein darf…

Blogevents sind einfach der Hit schlechthin.

Nicht dass ich die Kreativität besitzen würde, ein eigenes Blogevent ins Leben zu rufen, aber wenn ich so durch die Blogs stöbere oder bei Küchenplausch auf sie stoße, dann spielt sich in meinem Kopf immer ein Film ab. Was könnte ich wohl zu diesem oder jenem Event beisteuern? Wie kommt man nur auf so eine absurde, geniale Idee? Und bei manchen stehe ich einfach nur sprachlos davor, denke, nie im Leben fällt dir dazu was ein.

So ging es mir auch mit dem Blogevent von Frl. Moonstruck kocht:

Speise morgens wie ein Fräulein, quer

Mein Frühstück ist nicht sehr fräuleinhaft, meistens deftig, auch Zwiebelmett mit Zwiebeln, Pfeffer und Salz darf es gerne mal sein. Die meisten schütteln sich bei dieser Kombination am frühen Morgen gewaltig, aber ich stehe da total drauf. Ich hatte das Blogevent schon total vergessen, als ich vor ein paar Tagen wieder darüber stolperte. Da traf es mich wie ein Geistesblitz.

Wir haben hier in Bonn ein wunderschönes kleines französisches Bistro. Falls ihr in der Umgebung wohnen sollte, oder es euch mal nach Bonn verschlägt, dann solltet ihr es auf jeden Fall mal besuchen. C’est la vie heißt dieser kleine Laden und führt die herrlichsten französischen Leckereien, aber auch britisches Backgut findet sich dort. Der Chef hat sowohl in Frankreich wie auch in England gearbeitet. Das Bistro ist mit viel Liebe eingerichtet und ich fühle mich immer als würde ich ein kleines Stück vom (Schlemmereien-)Paradies erleben wenn ich dort bin.

Mein allerliebstes Lieblingsgericht, wenn ich in dem kleinen Bistro verweile? Pain Perdu. Im englischen auch French Toast genannt. Mit ein wenig Joghurt dazu, frischen Beeren und Honig.

Ab und zu, wenn ich mir zu Hause mal was gönnen will, dann mache ich mir Pain Perdu auch zu Hause. Für Frl. Moonstruck und ihren zauberhaften Blog habe ich dieses fräuleinhafte Gericht zuberietet und hoffe, dass es ihr (und natürlich auch euch) beim nachkochen genauso gut schmeckt wie mir. Happy Birthday!

Ein ordentliches Pain Perdu, das heißt für mich, es muss mit Brioche gemacht werden. Leichten, luftigen, lockeren Brioche.

Den müsst ihr unbedingt unbeding unbeding nachbacken!

Den müsst ihr unbedingt unbeding unbeding nachbacken!

Das Rezept dafür habe ich von Aurélie Bastian vom zauberhaften Blog französischekochen. Ihr kennt den Blog bestimmt schon, aber ich habe ihn erst vor kurzem entdeckt und bin total verzaubert. Ich habe lange nach einem guten Brioche-Rezept gesucht und mit diesem habe ich es gefunden. Nicht zu süß und nicht zu buttrig – ideal um es nachher zu Pain Perdu zu verarbeiten. Aurélie hat eine wunderbare Anleitung zum Backen des Brioche geschrieben, mit schönen Photos dazu, daher werde ich euch heute meine Anleitung ersparen.

Ich kann euch nur wärmstens ans Herz legen diesen Brioche nach zubacken.

Für ein ordentliches Pain Perdu brauchen wir aber noch die Masse zum tunken und braten. Ich habe lange recherchiert und französische Rezepte geblättert – thank God for google translate.

Für zwei Personen braucht ihr für die Pain Perdu Tunke 1/4 Liter Milch, 2 Eigelb, 3 EL selbstangesetzten Vanillezucker.

Für die Tunke zunächst die Eigelb mit dem Vanillezucker verrühren, dann die Milch dazu geben und solange rühren bis der Zucker aufgelöst ist. Ich benutzte nur Eigelb, weil mit dem Eiweiß die Gefahr wesentlich höher ist, dass es anbrennt. Ich spreche da aus Erfahrung. Glaubt mir.

Eigelb, Milch und Vanillezucker

Eigelb, Milch und Vanillezucker.

Dann 4 dicke Scheiben vom Brioche abschneiden. Wenn er noch ganz frisch und weich ist, ist er ohne alles am besten, aber für Pain Perdu kann er auch schon mal ein zwei Tage gestanden haben.

Schön locker leicht und luftig. Perfekt für Pain Perdu.

Schön locker leicht und luftig. Perfekt für Pain Perdu.

Die Scheiben in die Tunke legen, kurz einziehen lassen und dann umdrehen – muss ja von beiden Seiten lecker sein.

Erste Seite eingetunkt. Auf dem Weg zum Fräuleinfrüchstück...

Erste Seite eingetunkt. Auf dem Weg zum Fräuleinfrüchstück…

Butter in einer Pfanne schmelzen und die getränkten Brioche-Scheiben bei mittlerer Hitze golbbraun anbraten.

...könnt ihr es schon sehen? Das perfekte Frühstück...

…könnt ihr es schon sehen? Das perfekte Frühstück…

Mit Ahornsirup oder Honig, Joghurt und frischen Früchten garnieren und dann genießen.

Fertig ist es. Das Frühstück nach Art eines Fräulein!

Fertig ist es. Das Frühstück nach Art eines Fräulein!

Ich liebe liebe liebe dieses Frühstück und habe mich am Donnerstag, als ich mir diese Schönheit gegönnt habe gedacht – das musst du dir demnächst öfter gönnen. Denn frühstücken wie ein Fräulein ist schon gar nicht so übel.

Ich bin schon total gespannt, wie die anderen Teilnehmer des Blogevents frühstücken. Habt ihr ein Frühstück, dass ihr euch ab und zu mal gönnt?

Pain Perdu

Ich könnte glatt noch eines machen. Lecker lecker lecker!

Ich könnte glatt noch eines machen. Lecker lecker lecker!

Zutaten:

  • 4 Scheiben Brioche
  • 2 Eigelb
  • 3 EL Vanillezucker (selbstgemacht)
  • 1/4 Liter Milch

Zubereitung:

  1. Die Eigelbe mit dem Vanillezucker vermischen, dann die Milch dazu geben und verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  2. Eine Scheibe Brioche in die Tunke legen, kurz einziehen lassen, wenden, nochmal kurz ziehen lassen, auf ein Brettchen, oder einen Teller legen und mit den restlichen Scheiben widerholen.
  3. In einer Pfanne Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwei getränkte Scheiben in die Pfanne legen, goldbraun anbraten, wenden und auch diese Seite goldbraun anbraten.
  4. Obst nach Saison auf einem Teller anrichten, Joghurt dazu, je zwei Scheiben Pain Perdu auf den Teller geben und in Ahornsirup tränken.
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Endlich Herbst! Endlich Kürbiszeit!

Seit fast einem Jahr freue ich  mich darauf, dass sie endlich wieder anfängt, die Kürbiszeit. Und endlich endlich endlich ist es so weit!

Ich habe mich letztes Jahr in den Kürbis verliebt, und mir die Finger wund gekocht. Dann war die Kürbiszeit plötzlich vorbei, meine Vorräte weggekocht und keine Kürbiszeit in Sicht. Seitdem warte ich darauf, dass es endlich wieder losgeht.

Gestern bin ich also über den Markt geschlendert und habe vor lauter Aufregung vor mich hergesummt:

Ich schlendere übern Markt,
Mit ‘nem Körbchen in der Hand,
Ich lauf von Stand zu Stand,
und jeder kriegt gesagt:
“Es ist ist wieder soweit,
jetzt beginnt die Kürbiszeit!
Der Spaß geht los, drum hängt euch rein,
um die ersten dies’ Jahr zu sein!”

Kürbiszeit, Kürbiszeit, du bist so wunderbar, drum geh’ ich jetzt auf den Markt und kauf’ Vorrat für ein Jahr.

Oh Kürbiszeit, Kürbiszeit, du bist so wunderschön; drum hoffe ich wie jedes Jahr, du würdest nie zu Ende gehen.

Und dazu denke man sich die Melodie von Jingle Bells.

Ich gebe gerne zu, dass mich einige Leute komisch von der Seite angeschaut haben, aber das war mir egal. Endlich wieder Kürbisse einkaufen!

Freut ihr euch auch so auf den Herbst wie ich? Ich bin ein absolutes Herbstkind und die Kürbisse sind sozusagen nur der Gipfel des Eisberges, wenn es um den Herbst geht. Mr. Hubster verdreht immer die Augen wenn ich damit anfange vom Herbst zu schwärmen, und ich gebe zu, auch die anderen Jahreszeiten haben ihre Vorteile, aber ich bin im November geboren und sage immer, ich bin ein absolutes Herbstkind.

Wenn ich daran denke, was da alles auf uns zukommt, bin ich schon ganz angetan. Kürbisse, Stürme, gemütliche Lesestunden mit einer dampfenden Tasse Tee oder heißer Schokolade, Plätzchen, Suppen und Eintöpfe in rauen Mengen, das Herbstlaub in allen Farben und dann die Laub-Berge in die man so schön reinhüpfen kann, die Pfützen und die Gummistiefel, die tollen Schals und bunten Regenschirme, der Wind und der Regen und der goldene Herbst, die Herbstferien ;-), St. Martin mit den tollen Laternen, schnörzende Kinder, Ernte Dank, und und und.

Ihr seht: Der Herbst ist meine absolute Lieblingsjahreszeit und auf dem Markt habe ich mich mit den ersten Kürbissen eingedeckt – wir haben übrigens einen Stand auf dem Markt der nur Kürbisse verkauft. Und zwar alle möglichen Sorten. Wenn ich daran denke mache ich euch nächsten Samstag mal ein Photo!

Ich habe beschlossen, dass ich dieses Jahr die Kürbiszeit so richtig zelebrieren werde und mir einen Vorrat anlege, der mich zumindest bis zum Sommer bringt, falls der Kürbishunger zuschlägt. Ihr könnt euch also auf jeden Fall auf viele verschiedene Kürbisrezepte freuen, denn ich werde mich durch alles futtern was Kürbis heißt und ansatzweise gesehen hat.

Und weil das Wetter heute so gut war und wir wohl das letzte mal in diesem Jahr gegrillt haben – nom nom – habe ich heute für euch ein leckeres Sößchen. Das ihr natürlich nicht nur fürs Grillen gebrauchen könnt, sondern generell zum Fleisch oder auch zum Fondue oder Raclette oder für Pommes oder was auch immer euch einfällt.

Heute war bei uns herrliches Grillwetter!

Heute war bei uns herrliches Herbst-Grillwetter!

Eigentlich ist es auch kein Sößchen, sondern mehr ein Ketchup.

Und wen überrascht es noch? Natürlich Kürbis-Ketchup.

Zunächst braucht man natürlich einen Kürbis. Weil ich faul war und weil er so schön klein war, habe ich mich für einen Hokkaido entschieden. Ich kann mir aber vorstellen, dass ein Muskat-Kürbis-Ketchup auch ganz fein schmeckt.

Den Kürbis waschen (wenn ihr keinen Hokkaido benutzt, den Kürbis auch schälen), aufschneiden und die Kerne mitsamt dem glibbeligen anderen Zeug entfernen und in grobe Würfel schneiden.

Hokkaido ist mein Lieblingskürbis, weil man ihn nicht schälen muss...

Hokkaido ist mein Lieblingskürbis, weil man ihn nicht schälen muss und schaut euch diese schöne Herbstfarbe an.

Die Würfel dann in kochendes Salzwasser geben und in ca. 20 Minuten weich kochen. Dann das Wasser abgießen – das ist ziemlich gelb gewesen!

Der weich gekochte Hokkaido. Immernoch schön herbstlich!

Der weich gekochte Hokkaido. Immernoch schön herbstlich!

Die Würfel in einen Behält geben und pürieren. Seid dabei sehr genau, ich hatte noch jede Menge Stückchen in meinem Püree, weil ich – mal wieder – nicht genau hingeschaut habe.

Mit dem Zauberstab ratz fatz pürriert...

Mit dem Zauberstab ratz fatz pürriert…

Wieder zurück in den Topf mit dem fertig pürierten Kürbis und mit dem Zimt, dem Harissa (oder der Harissapaste), dem Currypulver sowie dem Pfeffer würzen.

Im Hintergrund: Püree, Zimt, Harissa und Pfeffer. Im Vordergrund: Curry!

Im Hintergrund: Püree, Zimt, Harissa und Pfeffer. Im Vordergrund: Curry!

Dann den Orangensaft und den Essig zum gewürzten Püree geben.

Wenn das mal auch in echt gehen würde...

Wenn das mal auch in echt gehen würde…

Dann noch den Zucker dazu geben. Ich erwähne jetzt nicht, dass ich den total vergessen habe und er mir erst wieder eingefallen ist, als ich das Ketchup schon abgefüllt hatte. Mir hat es auch ohne Zucker geschmeckt, aber ich habe einfach noch mal alles in den Topf gegeben, den Zucker und ein wenig Wasser noch dazugegeben und es dann noch mal aufgekocht.

Was wäre Ketchup ohne Zucker? Ich kann es mir gar nicht vorstellen...

Was wäre Ketchup ohne Zucker? Ich kann es mir gar nicht vorstellen…

Und jetzt alles gut verrühren und bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten auf dem Herd einkochen lassen.

Zu einer dickflüssigen Masse einkochen.

Zu einer dickflüssigen Masse einkochen.

Die Masse sollte dickflüssig sein. Ich habe meine recht lange einkochen lassen, weil ich eine pastige Konsistenz einfach herrlich finde – und so sind auch noch ein paar Stücke zerfallen. Zum Schluss noch mit Salz abschmecken.

In heiß ausgespüte Gläser füllen und sofort verschließen. Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich der Ketchup 2 Monate.

Die Testesser beim Herbstgrillen haben alle einen Daumen nach oben angezeigt, mein Bruda hat sich sogar zwei mal nachgenommen. Wenn ich ehrlich bin hätten dem Rezept ein bisschen mehr Zimt und ein bisschen mehr Curry nicht geschadet, sowie weniger Zucker. Aber das ist ja definitiv Geschmackssache.

Und weil ich das Rezept so lecker fand, will ich es in die ganze Welt verteilen und nehme damit – natürlich auf den letzten Drücker – noch am Küchenplauschevent teil.

leckere Grillrezepte

Kürbis-Ketchup

by meineFamilie&Ich 10/2013

Ein toller Dip für alles mögliche!

Ein toller Dip für alles Mögliche!

Zutaten:

  • 500g Hokkaido-Kürbis
  • Salz
  • 1/2TL Zimt
  • 1TL Harissa (marokkan. Würzpaste) – ich habe 1/2TL Harissa-Gewürz reingetan
  • Pfeffer
  • 1/2TL Currypulver – ein bisschen mehr kann aber nicht schaden!
  • 160ml Orangensaft
  • 50ml Essig
  • 100g Zucker – kann auch ein bisschen weniger sein!

Zubereitung:

  1. Den Kürbis waschen, die Kerne und das glibbelige Zeug entfernen und in grobe Würfel schneiden. In kochendem Salzwasser 20 Minuten garen, sodass die Würfel weich sind.
  2. Das Wasser abgießen, den Kürbis in ein Gefäß geben, mit dem Zauberstab pürieren und zurück in den Topf zurück geben.
  3. Zimt, Harissa, Pfeffer und Currypulver mit Saft, Essig und dem Zucker zum Kürbispüree in den Topf geben. Bei kleiner Hitze unter häufigem Rühren ca. 20 Minuten einkochen, bis die Masse eine dickflüssige Konsistenz hat.
  4. Den Ketchup mit Salz würzen, in heiß ausgewaschene Einmachgläser füllen, gut verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Der Ketchup hält sich 2 Monate.

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Von kleinen Lastern…

Manchmal bin ich echt froh, dass ich Protestantin bin, sonst würde ich bestimmt wegen dem ein oder anderen Laster in der Hölle landen (wenn es diese denn geben würde).

Mein Lieblingslaster ist die Völlerei. Ich genieße einfach gerne und schon das Wort schlemmen lässt einen wohligen Schauer über meinen Rücken laufen.

Ich gebe zu, im Nachhinein bereue ich es manchmal, so wie jetzt, denn wenn das Fresskoma nicht nur ein bis zwei Stunden dauert, sondern zwei bis drei Tage, dann grenzt mein kleines Laster schon fast an Sünde. Seit Sonntag nachmittag habe ich mich nicht von meinem Sofa bewegen können bewegt.

Wovon ich rede?

Familienfeiern bei Onkel Spitz. Onkel Spitz ist der Bruder meiner Oma, der in unregelmäßigen Abständen die gesamte Familie einlädt. Daher eigentlich mein Großonkel, aber wer zählt da schon mit, bzw. blickt da überhaupt durch.

Mr. Hubster und ich haben uns also am Samstag morgen zusammen mit meinem Dad und meiner Oma auf den langen, weiten Weg aus dem beschaulichen, leisen Rheinland in das total abgefahrene, hyperaktive, schnelle schwäbische Ländle begeben.

Abendstimmung im Ländle!

Abendstimmung im Ländle!

Mr. Hubster rieb sich schon seit Wochen – seit wir die Einladung bekommen haben – die Hände und den Bauch, denn eines war klar. Fleisch würde es auf jeden Fall geben – und zwar nur das Beste.

Und genauso ist es auch gekommen.

Das Wetter spielte mit und nachdem wir ein kleines bisschen Kuchen gegessen haben – wir wussten ja alle was noch kommen würde -, die neuesten Neuigkeiten ausgetauscht hatten und ich mich gewundert habe, warum meine Cousine, die echt vor kurzem weder richtig laufen geschweige denn sprechen konnte, nächsten Monat 15 wird, ging es los.

Der Grill wurde angeschmissen und mit den größten Fleischstücken belegt, die ich je gesehen habe.

Ich sag es euch.... Lecker!

Ich sag es euch…. Lecker!

Mein Teller war randvoll mit Beilagensalaten und Fleisch. Vor lauter Aufregung habe ich total vergessen ein Photo von meinem Teller zu machen – das Essen war einfach wichtiger!

Am Sonntag ging es dann nach dem Frühstück (noch mehr Essen!) zurück nach Hause und seitdem sitze ich auf dem Sofa fest und Mr. Hubster versorgt mich liebevoll mit Tee und Obst, damit ich irgendwann aus dem Fresskoma erwache.

Und weil ihr nicht dabei sein durftet bei dieser duften Familienfeier, habe ich euch für heute ein Familienrezept mitgebracht, das zwar überhaupt nichts mit der Familienfeier zu tun hat, aber einfach ist, schnell zubereitet und wirklich total lecker. Ich habe mich damit letzte Woche auf das Familientreffen eingestimmt, obwohl genau 0,0 Prozent bayrisch in meinem Stammbaum zu finden ist.

Powidldatschgerl.

Hört sich komisch an, ist es aber nicht. Denn ihr braucht nur Zwetschgen, Kartoffelteig, Würfelzucker, Semmelbrösel und Butter. Schon seid ihr dabei.

Wer Zugang zu echt guten mehlig kochenden Kartoffeln hat – und die Zeit – kann den Teig auch selber machen, ich habe einen fertigen Kartoffelklößeteig benutzt, der war rapp-zapp angerührt und gequollen.

Der stammt aus der Tüte!

Der stammt aus der Tüte!

Dann die Zwetschgen waschen und an einer Seite aufschneiden.

Leere Zwetschge! Aber nicht ganz halbieren!

Leere Zwetschge! Aber nicht ganz halbieren!

Den Kern herausnehmen und durch die Würfel Zucker ersetzen.

Diese zwei Zutaten ersetzten das Pflaumenmus.

Diese zwei Zutaten ersetzten das Pflaumenmus.

Dann wieder zusammendrücken.

Die gefüllten Zwetschgen für sechs Powidldatschgerl.

Die gefüllten Zwetschgen für sechs Powidldatschgerl.

Den Teig in Portionen teilen, zu einer Kugel rollen und platt drücken. Dann die Zwetschge mit Zuckerkern hineinlegen…

Ihr könnt auch weniger Teig nehmen, aber genug um einen schönen Knödel zu formen.

Die Knödel im Hintergrund sind ungefüllt – für Mr. Hubster!

…und zu einer schönen Knödel rollen.

Ich liebe das herumgematsche mit Teig!

Ich liebe das herumgematsche mit Teig!

Fertig ist der erste Powidldatschgerl.
Einige von euch werden jetzt bestimmt sagen: Wird das nicht mit Pflaumenmus als Füllung zubereitet? Scheinbar schon, aber in meiner Familie nicht. Mein Dad meinte am Wochenende, dass das so nicht so viel Sauerei beim Zusammenrollen gibt. Ich muss ihm zustimmen. Die Knödel waren Rapp-Zapp gerollt, ohne eine riesen Sauerei.

Jetzt müssen die Knödel nur noch nach Packungsanweisung (oder Knödelrezept) im Topf gar ziehen.

Für das Topping dann einfach etwas Butter in einem Topf schmelzen und bräunen, ein wenig Zimt dazu geben, sowie die Semmelbrösel. Das ganze dann über die Knödel verteilen und schon könnt ihr zuschlagen.

Gebräunte Semmelbrösel sind die beste Ergänzung zu Powidldatschgerl.

Gebräunte Semmelbrösel sind die beste Ergänzung zu Powidldatschgerl.

Ich habe 5 Knödel geschafft als Hauptmahlzeit.

Da es Zwetschgen ja nur im Moment gibt, würde ich euch ans Herz legen, diese Leckereien einmal auszuprobieren und ein wenig meinem Laster der Völlerei zu erliegen, denn wer einmal einen Knödel gegessen hat, der will auch einen Zweiten.

Powidldatschgerl

Powidldatschgerl

Falls ihr auch noch ein Zwetschgen oder Pflaumenrezept habt, das ihr unbedingt teilen wollt, bei Küchenplausch findet im Moment wieder ein Event statt, dass sich um diese beiden Schönheiten dreht. Ich bin ja mal gespannt, was da alles zusammen kommt.

Happy Cooking!

Powidldatschgerl

by Familienrezept

Nom nom. Schnell zuschlagen und genießen.

Nom nom. Schnell zuschlagen und genießen.

Zutaten:

  • 1/2 Packung Teig für Kartoffelknödel zum anrühren.
  • 6-8 Zwetschgen, je nachdem wie dick ihr den Teig mögt
  • 6-8 Würfel Zucker
  • Butter
  • Semmelbrösel
  • Zimt

Zubereitung:

  1. Den Knödelteig nach Packungsangabe anrühren und quellen lassen.
  2. Die Zwetschgen waschen, trocknen, einschneide, den Kern entfernen und durch ein Stück Würfelzucker ersetzen.
  3. Eine Portion Knödelteig platt drücken, die gefüllte Zwetschge darauflegen und zu einem schönen runden Knödel rollen. Genauso mit den restlichen Knödeln verfahren.
  4. Die Powidldatschgerl nach den Packungsangaben auf der Teigpackung im Topf gar ziehen lassen.
  5. Für die Semmelbrösel die Butter schmelzen, die Brösel wie auch den Zimt hinzugeben und bräunen lassen.
  6. Die gebräunten Semmelbrösel auf den Powidldatschgerl verteilen und servieren!
Kategorien: Familie, Herzhaftes, Saisonal, Süßes | Schlagwörter: , , , | 15 Kommentare

Aus der Lamäng…

Chile liegt am anderen Ende der Welt – nicht nur gefühlt, sondern auch (fast) tatsächlich.

Warum ich das sage? Ms. Birdie befindet sich gerade dort und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen – okay, das ist mal definitiv nicht wahr, denn sie arbeitet da, aber wenn man in einem Ort mit Strand und Pazifik und Palmen lebt, dann ist der Neid doch ein bisschen zu verstehen, oder?

Aber eigentlich bin ich gar nicht so neidisch – denn noch ist Winter auf der Südhalbkugel. Ich vermisse Ms. Birdie viel mehr, denn Chile ist nicht mal gerade um die Ecke – wie früher.

Und obwohl sie so weit weg von mir ist, hatte ich sie letztens doch ganz nah bei mir, denn ich habe ein Rezept für sie nachgekocht, dass ich ganz oft bei ihr gegessen habe.

Aber nicht nur einfach so, sondern mit Grund.

Für die Hochzeit ihrer Cousine hatten einige Freunde ein Kochbuch geplant. Natürlich kein gewöhnliches Kochbuch, sondern eines zu dem jeder Gast sein Lieblingsrezept beisteuert. Also war mein Auftrag. Das Gericht nachkochen und fotografieren.

Da ich ja ein kleinwenig Erfahrung im kochen und dem gleichzeitigen fotografieren habe, habe ich diese Aufgabe gerne übernommen.
Ohne nachzudenken habe ich gleich ja gesagt. Aber als einige Tage später das Rezept eintrudelte ergab sich für mich ein kleines Problem: Ms. Birdie kocht das Rezept immer aus der Lamäng – was Frei Schnautze heißt.

Ich habe mich also in unbekannte Gefilde aufgemacht, aber bei einer asiatisch angehauchten, süß-sauren Gemüsepfanne mit Pute und Reis konnte ich innerhalb der Vorgaben nur alles richtig machen. Ich kann euch versichern, sie ist mir gelungen und war mega lecker!

Wundert euch bitte nicht, dass das nach so wenigen Zutaten ausschaut, ich habe das ganze auf eine Portion reduziert, da ich alleine gegessen habe.

Die Vorarbeit ist bei dem Rezept echt alles. Wenn alles vorbereitet ist, geht das wirklich schnell! Die Paprika schneiden…

1 Paprika geschnitten

Paprika schön gewürfelt

…die Möhren in Stifte schneiden. Ich mache das echt nicht gerne – dabei geht immer so viel Zeit drauf-, aber es lohnt sich wirklich.

2 Möhren gestiftelt

Möhren gestifelt – die Arbeit lohnt sich echt!

Die Zwiebeln habe ich in Spalten geschnitten, für das ideale Gefühl beim Essen, das Photo ist aber furchtbar unscharf geworden…
Die Ananas-Dose aufmachen, oder die Ananas putzen und in Stücke schneiden, je nachdem was ihr gerade da habt und verkochen wollt. Natürlich auch die Kokosmilch, die Sprossen und Gewürze aufmachen und bereitstellen!

3 Ananas aus der Dose in Würfeln

Ihr müsst nicht die ganze Dose verwenden – Dosierung nach Geschmack!

Dann geht es los mit Braten. Zunächst das Fleisch in einer Pfanne oder einem Topf anbraten. Ich habe es hier schon mit Pfeffer und Paprika gewürzt, damit es schon etwas Geschmack in sich aufnimmt. Dann in eine Schüssel geben und beiseite stellen.

5 Das Fleisch zwischenlagern

Braun angebratenes Fleisch

Jetzt wird das Gemüse fertig gemacht. Dazu zunächst die Zwiebeln anschwitzen, dann die Möhren und die Paprika dazugeben und einige Minuten mitbraten.

6 Gemüse anschwitzen

Das Gemüse muss schwitzen – im Topf

Dann die Sojasprossen hinzugeben – ich habe zwei Gabeln voll geladen und reingeschmissen – für eine Person. Für 4 könnt ihr da ordentlich was reinpacken. Denkt nur dran, dass ihr die Flüssigkeit von den Sojasprossen noch braucht!

7 Sojasprossen

Jetzt kommt der erste Hauch von Asien hinzu!

Das gleiche gilt natürlich für die Bambussprossen. Die geben auch noch mal schön Biss und noch ein bisschen mehr das Gefühl von Asien.

8. Bambussprossen

Und noch ein bisschen Asien… Bambussprossen!

Jetzt die süß-saure Komponente des Gerichtes hinzufügen, auch hier würde ich sagen nach Geschmack. Ich liebe Ananas, auch in meinem herzhaften Essen, deshalb habe ich in meine kleine Portion eher mehr reingeschmissen.

9 Ananas

Die Süß-Saure Komponente. Ananas!

Die restliche Ananas einfach aus der Dose löffeln oder zu einem leckeren Dessert, Kuchen, Torte oder so verarbeiten. Jetzt ein wenig Flüssigkeit der Sojasprossen dazugeben, den Deckel drauf machen und bei mittlerer Hitze gut 10 Minuten köcheln lassen, damit die Möhren bissfest werden und die Paprika auch. Am Ende der Garzeit den Ingwer dazu geben, damit er noch etwas mitkochen kann. Falls zu wenig Flüssigkeit im Topf ist, einfach noch was von der Sojasprossen-Flüssigkeit dazu geben.

Dann kommt die Kokosmilch zum Einsatz. Meine Dose war klitzeklein, sodass ich sie ganz dazu geben konnte. Ich liebe Kokosmilch und das was sie mit Soßen macht – vor allem indischen Currys. Obwohl ich an sonsten gar keinen Kokos mag. An die Kokosmilch habe ich mein Herz verloren.

10 Kokosmilch

Ich liebe Kokosmilch!

Das ganze noch mal ein paar Minuten köcheln lassen, damit noch ein wenig Flüssigkeit verdampft, aber nicht so lange, dass das Gemüse labbelig wird. Als nächstes geht es ans würzen. Das im Bild ist ein Teelöffel, aber ich liebe Curry – das hier ist Madras Curry – von daher habe ich damit nicht gespart. Salzen und Pfeffern nicht vergessen!

12 Würzen mit Curry

Hm… Lecker Curry.

Mit dem Sambal Olek solltet ihr vorsichtig sein. Ich habe wie ihr seht fast einen ganzen Teelöffel rein gegeben – für eine Person. Das war schön scharf, aber nicht jeder mag es so. Also seid eher vorsichtig!

13 Würzen mit Sambal Olek

Sambal Olek – für die feurige Schärfe!

Wenn ihr die Gemüsemischung nach eurem Geschmack abgeschmeckt habt, dann nur noch das Fleisch dazugeben und noch mal warm werden lassen.

14 Putenfleisch dazu

Putenfleisch dazu und fertig!

Jetzt nur noch den Reis auf euren Teller geben, die Gemüse-Fleisch-Pfanne darauf verteilen und mit dem Essen loslegen.

15 Asiatische Gemüsepfanne mit Reis fertig

Nom Nom. Asiatisch angehauchte, süß-saure Gemüsepfanne mit Reis.

Ich habe mir den Bauch damit vollgeschlagen und ich kann euch nur empfehlen das einmal nachzukochen. Schön fruchtig-knackig. Und auch das aus der Lamäng kochen hat echt viel Spaß gemacht, auch wenn ich euch hier nicht immer die korrekten Angaben machen kann. Aber dadurch könnt ihr das Gericht eurem Geschmack anpassen und das beste aus der Mischung rausholen.

Happy Cooking!

Süß-Saure Gemüsepfanne mit Pute und Reis

by  Ms. Birdie

Leckeres süß-saures Gericht!

Leckeres süß-saures Gericht!

 Zutaten:

  • Reis für 4 Portionen
  • 500g Putenfleisch
  • 2 Möhren
  • 2 Paprika (rot und gelb)
  • 1 Dose Sojasprossen
  • 1 Dose Bambussprossen
  • Ananas (frisch oder aus der Dose), nach Geschmack mehr oder weniger
  • 2 Zwiebeln
  • Ein Stück Ingwer, nach Geschmack mehr oder weniger
  • Currypulver nach Augenmaß
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1TL Sambal Olek (oder mehr, wenn ihr es scharf mögt!)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln, die Paprika und die Möhren in grobe Stücke schneiden, die Möhren stifteln. Falls die Ananas in einem Stück ist, auch diese in mundgerechte Stücke schneiden. Den Ingwer schälen und kleinschneiden, alle Dosen öffnen und den Rest bereitstellen.
  2. Den Reis aufsetzt.
  3. Die Pute in Stücke schneiden, das Fleisch anbraten und wenn es fertig ist beiseite stellen.
  4. Die Zwiebeln im gleichen Topf wie das Fleisch anschwitzen, die Möhren und die Paprika dazu geben und das ganze einige Minuten dünsten lassen.
  5. Die Bambus- und Sojasprossen hinzufügen, sowie die Ananas und ein wenig der Flüssigkeit von den Sojasprossen. Das ganze ca. 10 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse knackig, aber noch nicht durch ist. Bei Bedarf noch ein wenig Flüssigkeit nachfüllen. Kurz vor Ende der 10 Minuten den Ingwer hinzufügen und mitkochen.
  6. Die Kokosmilch hinzufügen, sodass eine sämige Konsistenz entsteht.
  7. Mit Salz, Pfeffer, Curry und Sambal Olek abschmecken, das Putenfleisch dazugeben und noch mal warm werden lassen.
  8. Mit dem Reis servieren.
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