Wie schnell ein Jahr vergeht…

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August 25, 2013 von cairnsbirdwing

Ich bin fassungslos.

Wirklich.

Kann mir mal einer von euch sagen, wo die Zeit geblieben ist?

Diese Woche, vor einem Jahr wurde meine kleine Nichte geboren.

Und jetzt?

Jetzt wird sie schon ein Jahr alt und ist gewachsen und lallt und klettert und läuft und futtert und lacht und tanzt und beobachtet und schreit und futtert und futtert – nur das mit den Zähnen will noch nicht so richtig.

All das bedeutet, dass ein Jahr im Flug vorbei gegangen ist und ich es nicht gemerkt habe.

Ich sag ja – fassungslos.

Und weil sich so ein Geburtstag immer von hinten anschleicht und ich jedes Jahr wieder total überrascht bin, ist das mit der Vorbereitung immer so eine Sache.

Aber dieses Jahr war ich gut im Zeitplan, damit habe ich den ersten Geburtstag schon mal nicht auf den letzten Drücker geschafft – zumindest fast, das Geschenk war noch nicht angekommen.

Der Geburtstagskuchen war in jedem Fall pünktlich fertig und ist bei der kleinen Motte gut angkommen!

Soll ich euch dann noch was verraten? Der Kuchen ist einfach herzustellen, selbst die Form ist easy-peasy, die Füllung sowieso und das Topping auch.

Also dann mal ran an die Rührschüsseln.

Für den Rührteig zunächst Butter mit Zucker schaumig rühren. Dabei aufpassen, dass ihr nicht das Kabel eures Handmixers mitmixt. Bertha war gar nicht erfreut.

Das gehört nicht in den Teig. Bertha war nicht begeistert!

Das gehört nicht in den Teig. Bertha war nicht begeistert!

Dann die Eier einzeln darunter rühren, damit eine cremige Masse entsteht. Falls ihr ein Aroma dazu geben wollt, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Ich habe wegen der beerigen Füllung eine zitronige Note zum Kuchen gegeben.

Nachdem alle 5 Eier dazu gegeben sind... Cremig!

Nachdem alle 5 Eier dazu gegeben sind… Cremig!

Das Backpulver unter das Mehl rühren und dann nach und nach zum Teig geben. Ich siebe das Mehl eigentlich nie, aber diesmal habe ich es gemacht. Einen Unterschied habe ich allerdings nicht gemerkt.

Fertiger Teig.

Fertiger Teig

Falls der Teig zu trocken ist, kann man noch etwas Milch, oder in meinem Fall Joghurt unterrühren, damit er geschmeidiger wird.

Damit der Teig noch ein wenig saftiger wird!

Damit der Teig ein wenig saftiger wird!

Ich würde im nachhinein empfehlen die Eier zu trennen und das Eiweiß getrennt zu schlagen, damit der Teig ein wenig lockerer wird und nicht so kompakt. Damit ist auch die Wahrscheinlichkeit geringer, dass der Kuchen trocken wird.

Dann den Teig in eine Form geben, am besten eine quadratische, die noch ein bisschen Größer ist als die die ich benutzt habe. Dann wird der Kuchen ein wenig flacher und das Verhältnis von Teig zu Füllung und Topping wird noch besser!

Die Form muss groß genug sein, damit eine gescheite 1 dabei heraus kommt

Die Form muss groß genug sein, damit eine gescheite 1 dabei heraus kommt.

In den vorgeheizten Backofen geben und 30 bis 40 Minuten backen. Ich verkürze die Zeit meines Backofens immer um mindestens 5 Minuten, je nach länge der Backzeit und schaue dann, wie lange der Kuchen noch braucht. Deshalb in jedem Fall die Garprobe machen!

Den fertigen Kuchen abkühlen lassen und dann eine Vorlage zeichnen, anlegen und ausschneiden. Easy-Peasy, sag ich euch.

Mit der Hand gezeichnet und von Hand ausgeschnitten.

Mit der Hand gezeichnet und von Hand ausgeschnitten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die Grundlage ist fertig!

Die Grundlage ist fertig!

Den Kuchen halbieren und dann mit der Beerenmischung belegen.

Nom Nom.

Nom Nom.

Das Oberteil wieder drauf legen und an den Seiten noch mal ein paar Beeren nachstopfen.

Die Sahne mit Sahnesteif steif schalgen.

Die restlichen Beeren pürieren und unter die Sahne mischen!

Viel Übung mit dem Überziehen habe ich nicht, aber ich habe festgestellt, dass man am besten als erstes das Loch stopft, um dann den Rest schön zu verzieren.

Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen und war sehr lecker.

Fertig überzogener Kuchen.

Fertig überzogener Kuchen.

Die Motte hat sich damit in jedem Fall den Bauch vollgeschlagen, vor allem mit der Sahne und den Früchten, aber auch das ein oder andere Stück Kuchen ist in ihrem Mund verschwunden. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Biskuitteig für diesen Kuchen lecker wäre.

Happy Baking!

1. Geburtstagskuchen „Verry Berry“

by me

Verziert mit Kerzen und dem Arm meines Brudas.

Verziert mit Kerzen und dem Arm meines Brudas.

Zutaten:

  • 250g Butter oder Margarine
  • 250g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 5 Eier (M)
  • Zitronenaroma
  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2-6EL Milch (oder Buttermilch oder Joghurt oder Saure Sahne)
  • 200ml Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • Beerenmischung (tiefgefroren), angetaut

Zubereitung:

  1. Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
  2. Die Eier nach und nach einrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Dann das Zitronenaroma nach Belieben hinzu geben.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver gut vermischen und in ca. 4 Portionen zu der Eier-Zucker-Butter-Masse geben.
  4. Falls der Teig zu trocken ist noch einige EL Milch dazu geben.
  5. Den Teig in eine Form geben und bei 200° für ca. 30-40 Minuten in den Backofen geben, je nach Dicke des Teiges.
  6. Den Kuchen abkühlen lassen und dann in Form bringen.
  7. Den Kuchen halbieren und die eine Hälfte mit der Beerenmischung belegen. Den Deckel wieder drauf legen, andrücken und etwaige Lücken füllen.
  8. Die restlichen Beeren pürieren, die Sahne mit dem Sahnesteif schlagen und das Püree darunter ziehen.
  9. In der Mitte mit dem überziehen anfangen – also die Löcher stopfen – und dann von dort aus die Seiten verkleiden. Zum Schluss das Oberteil mit Sahne bedecken.
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6 Kommentare zu “Wie schnell ein Jahr vergeht…

  1. Trina sagt:

    Ja(hr) so ein Jahr ist wirklich nichts, zack ist es wieder vorbei… Dein Kuchen sieht lecker aus 😉

    Ganz liebe Grüße Trina ♥

    • Danke. Er war auch lecker. Lässt sich zwar noch ein bisschen verbessern, aber wann findet man schon mal den perfekten Kuchen gleich am Anfang. Ich kann ja jetzt bis zum nächsten Jahr üben!

  2. Ah, der sieht ganz toll aus, da hat sich deine Nichte sicher gefreut, ich mag auch so einen haben! 😀
    Ich bin fest entschlossen dieses Jahr für meinen Opa auch nen ZahlenKuchen zu backen, wenn ich mir deinen Teig so ansehe, dann bin ich gleich fertig mit dem Rezept raussuchen, danke 🙂

    Liebe Grüße,
    Frl. Laune (besser bekannt als die Anfängerin)

    • Oh du hast deinen Blog gewechselt? Dass muss ich mir fleißig merken.
      Zahlenkuchen sind toll. Wenn du den Teig wirklich machst schlag dad Eiweiß nur separat auf und heb es unter. Dann wird der Kuchen ein bisschen lockerer.
      Eine schöne Woche Frl. Laune!

      • ja, ich bin noch fleißig am werkeln, so richtig fertig is er noch nicht, aber bald gibt es die Eröffnungsrede mit TamTam 😉
        Eig. sollte ich ja noch nicht kommentieren (erst wenn alles fertig ist) aber ich mag deine Beiträge so gerne, da hab ich mal ne Ausnahme gemacht 🙂
        Sou, ab zurück in die Blog-Werkstatt…
        bis bald!
        Liebe Grüße

      • Ich bin richtig gespannt was du uns dann alles wieder auftischst und es leckeres gibt.
        Ich kenne das mit dem kaum abwarten können. Bin wirklich gespannt. Viel Spaß beim werkeln.
        Lg Ina

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