Donut – Doughnut – Do not…?

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Mai 3, 2013 von cairnsbirdwing

Ich habe mich schon oft dazu bekannt.

Ich habe davon geschrieben.

Und es hat sich nichts verändert.

I♥Donuts. Oder Doughnuts. Wie auch immer man es schreibt. Ich finde es hört sich immer ein bisschen nach ‚Do not‘ an. Manchmal höre ich da auch ganz viele Ausrufezeichen.

Da frage ich mich manchmal, was sich dahinter verbirgt: Do not stop eating me? Do not stop baking me? Do not listen to them, I will make you happy! Do not believe them, I am healthy!!!! Do not do it? Die Möglichkeiten sind endlos.

In jedem Fall finde ich dieses Gebäck einfach unwiederstehlich. Ich hatte euch ja schon die Zitronen-Donuts vorgestellt, nicht frittiert, sondern gebacken.

Ich bilde mir ein, dass die gebackenen Donuts wesentlich gesünder sind, als die frittierten. Also kann ich mehr essen. Was ja nur vorteilhaft sein kann. Win-win-Situation würde ich sagen.

Und diese Donuts sind besonders gesund. Sie enthalten keinen Zucker (im Teig) und nur ganz wenig Fett.

Ich war ein wenig skeptisch. Keine Butter? Keinen Zucker? Das kann ja nichts werden.

Und meine Befürchtungen schienen sich zu bestätigen.

Nachdem ich die trockenen und die nassen Zutaten vermischt hatte, habe ich das getan, was ich immer tue. Ich habe den Teig probiert.

Do not taste me!

Do not taste me!

Eklig, Wiederlich, Pfui.

Der vorwiegende Geschmack war Natron.

Ich war kurz davor das ganze Unterfangen abzubrechen. Den Teig wegzuschmeißen und meine Bemühungen für gescheitert zu erklären.

Aber auf Donuts verzichten? Unmöglich. Unverzeihlich. Sakrileg. ‚Do not‘ schrie der Teig!

Also weiter machen! Zur Not hätte ich ja die fertigen Donuts noch dem Mülleimer als Nachmittagssnack vorwerfen können – meiner ist da nicht sehr wählerisch!

Der Teig lies sich super in die Form geben, obwohl er sehr zähflüssig war und brauchte nur ganz kurz im Backofen.

Do not klecker!

Do not klecker!

Ohne zu probieren, habe ich sie dann mit Butter eingeschmiert und in der Zucker-Zimt-Mischung gewendet. Meine drei Lieblingszutaten würde das Ganze schon irgendwie retten – war die Hoffnung.

Do not save on the butter!

Do not save on the butter!

Do not save on the sugar and cinnamon!

Do not save on the sugar and cinnamon!

Und dann habe ich reingebissen. Ein bisschen zurückhaltend, aber der erste Donut war recht schnell in meinem Bauch verschwunden. Und er rief ganz Eindeutig: Do not doubt me! Wie recht er hatte.

Do not wait to long 'til you eat me!

Do not wait to long ‚til you eat me!

Bis gestern morgen sind insgesamt 7 der 9 Donuts in meinem Bauch verschwunden.

Die Donuts sind recht fest in ihrer Konsistenz und in ihrem Biss. Ich mag das. Mr. Hubster hat es weicher und fluffiger lieber. So blieb alles mehr für mich.

Insgesamt braucht ihr für das Rezept nur 15 Minuten Zeit, inklusive backen.

Wenn das nicht ein wirklich gutes Argument ist, sie nachzubacken!?!

Nachtrag: Ihr solltet die Donuts auf jeden Fall frisch essen. Ich habe heute morgen (Tag 2 nach dem Backen!) die letzten beiden zum Frühstück essen wollen, jetzt haben sie leider seifig geschmeckt. Vielleicht sollte man den Natron-Anteil doch verringern.

Happy Baking!

Gebackene Ahornsirup-Zimt-Donuts

by TidyMom

Yummie, yummie, yummie

Do not be scared… bake me!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 120g (1 Cup) Mehl
  • 3/4 TL Backpulver
  • 3/4 TL Natron
  • Prise Salz
  • 1 Ei, verquirlt
  • 5EL + 1TL (1/3 Cup) Milch (Buttermilch oder Joghurt)
  • 1EL Rapsöl
  • 2TL Zitronensaft
  • 2 1/2EL Ahornsirup

Für die ‚Glasur‘:

  • 2TL Zimt (oder mehr nach Geschmack!)
  • 115g (1/2 Cup) Zucker
  • 4EL Butter, geschmolzen

Zubereitung:

Für die ‚Glasur‘:

  1. Den Zucker mit dem Zimt mischen. Wer schon eine Mischung hat, kann auch die benutzen. Wer zuviel hat, bewahrt sie einfach auf.

Für den Teig:

  1. Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver, Natron und Salz in einer mittleren Schüssel gut vermischen.
  3. In einer weiteren Schüssel das Ei leicht schlagen.
  4. Milch, Öl und das Ahornsirup hinzugeben und gut verrühren.
  5. Dann die Ei-Milch-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem gleichmäßigen Teig verrühren.
  6. Jetzt erst die 2 Teelöffel Zitronensaft hinzugeben und nochmals verrühren.
  7. Den Teig in einen Spritzbeutel geben und gleichmäßig in die gefettete und gemehlte Donutform  geben.
  8. Für 8-10 Minuten in den Backofen geben.
  9. Währenddessen die Butter für die Glasur schmelzen.
  10. Noch warm auf ein Abkühlrost geben und mit Butter einpinseln.
  11. Dann in der Zucker-Zimt-Mischung wenden und genießen.
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3 Kommentare zu “Donut – Doughnut – Do not…?

  1. Ich esse wahnsinnig gern Doughnuts und auch Bagels. Das Loch macht sie einfach noch besser 😉 Ich gebe auch zu, dass Doughnuts für mich gern frittiert sein dürfen und dann noch mit Schokoladenüberzug… Mjam! Selber gemacht habe ich noch nie welche… aber ich habe leider auch (noch) kein so praktisches Blech wie Du.

  2. Yam, die sehen sooo lecker aus, jetzt muss ich mir echt mal ein Blech kaufen… und du bist schuld ;D

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